11 Monate nach dem Verkauf von Omniture an Adobe, geht auch der ehemalige CEO von Bord
Nachdem Omniture für 1,8 Milliarden Dollar an Adobe verkauft wurde (Web Analytics Europa berichtete) und Josh James, der CEO von Omniture dort als Senior Vice President für die Omniture Business Unit gearbeitet hat, wird er nun, 11 Monate nach dem Verkauf, das Unternehmen Adobe verlassen.
Josh James verlässt Omniture
Nun hat also Omniture erst den eigenen Namen aufgegeben (die neuen Produkte heißen Adobe SiteCatalyst powered by Omniture etc.) und nun den wichtigsten Mann verloren.
Die Produktfamilie hingegen ist reibungslos und komplett in Adobe integriert worden.
Welche Pläne Josh James hat, ist bis dato unbekannt, er ist jedoch im April im Board von Demand Media eingestiegen.
Bereits jetzt tragen die Omniture Lösungen zu 10% des Adobe-Umsatzes bei, wie aus dem Zitat von Shantanu Narayen, Adobe President und CEO hervorgeht:
"With Omniture, Josh built the industry's first integrated online marketing suite as an intelligent platform to optimize online business initiatives. Further, he provided the leadership to ensure that we exceeded our timelines and milestones for the integration of Omniture into Adobe," said Narayen. "In fact, Omniture's business has never been stronger and now accounts for about 10 percent of Adobe's revenue. This is due, in large part, to Josh's leadership and we're grateful for his contributions."
billiger.de, Schuhhaus Siemes und Jaques´ Wein Depot nutzen nun auch (wieder) Web Analytics zur Verbesserung des Online-Auftritts
Das Preisvergleichsportal billiger.de arbeitet wieder mit econda zusammen. billiger.de war bereits Kunde von econda, hatte sich aber zwischenzeitig für die Entwicklung einer Inhouse-Lösung entschieden und kehrt nun zu dem Web Controlling-Anbieter zurück. Mit dem econda Site Monitor und econda Click Monitor setzt billiger.de auf hochentwickelte Instrumente zum Controlling aller für das E-Commerce relevanter Kennzahlen.
Zusätzlich hat sich das Preisvergleichsportal für die Site-Overlay-Lösung econda Click Monitor entschieden, teilte econda mit. Diese veranschaulicht mit einer grafischen Darstellung das Klickverhalten der Seitenbesucher. Stärken und Schwächen der eigenen Webpräsenz lassen sich damit anhand von Heat Maps oder Click Maps deutlich sichtbar machen und durch genaue Analysen optimieren.
Seit kurzem analysiert econda zudem den Web-Auftritt von Jaques‘ Wein-Depot, dem Marktführer im stationären Fach-Einzelhandel für Weine aus aller Welt.
Mit Einsatz des Shop Monitor beabsichtigt Jaques‘ Wein-Depot sein Online-Angebot in den kommenden Wochen weiter auszubauen und verschiedene Prozesse zu optimieren.
Die Controlling-Lösung schafft mit zahlreichen Analysen sowie verschiedenen Features die Entscheidungsbasis für eine effiziente Steuerung und nachhaltige Erfolgsoptimierung des E-Shops. Zu einem innovativen Messinstrument wird der econda Shop Monitor vor allem durch hochentwickelte Module wie den econda Wizard, der den Besucher bei der Erstellung von Analysen, Metriken und Kennzahlen unterstützt.
„Der Einsatz einer Web-Controlling-Lösung ist für die stete Weiterentwicklung unseres Online-Shops unverzichtbar. Nur so können wir unser E-Business optimal für unsere Kunden ausbauen und gestalten“. Für Jacques‘ Wein Depot liefern diese und viele weitere Analysen eine zuverlässige Grundlage für eine langfristige Planung im E-Commerce.
Der Berliner Webanalyse-Anbieter Webtrekk unterstützt ab sofort die Schuh-Fachhandelskette Siemes bei der Optimierung ihres neu lancierten Online-Angebots. Mit der Webanalyse-Software Webtrekk Q3 sollen Usability, Design und Angebot verbessert und genau auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten werden.
Mit mehr als 4000 Mitarbeitern verkauft Siemes bereits seit 1937 Markenschuhe. Das traditionell inhabergeführte Unternehmen hatte sich bisher erfolgreich auf den stationären Handel konzentriert. Mit dem Launch des Web-Shops siemes.de, Anfang Mai dieses Jahres, etabliert sich Siemes nun auch im Multichannel Handel. Ein Erfolgsgarant im E-Commerce wird dabei die Webanalyse-Software Webtrekk Q3 sein.
Im Sinne der größtmöglichen Usability wird der neue Siemes-Webshop kontinuierlich an die vielseitigen Bedürfnisse der Kunden angepasst. Die von Webtrekk erhobenen Daten zeigen mithilfe aussagekräftiger Visualisierungen die spezifische Nutzung des Webangebots und liefern konkrete Handlungsempfehlungen. Zusätzlich unterstützt der umfangreiche deutsche Support Siemes bei der individuellen Konfiguration, sowie der Analyse und Interpretation der Kennzahlen.
„Wir wollen uns bei der Optimierung unseres Webangebots von Anfang an auf nachvollziehbare Fakten stützen und dabei erfolgsorientiert im Sinne von Kunden und Unternehmen entscheiden. Dank der professionellen Webanalyse-Software Webtrekk Q3 können wir Schwachpunkte schnell erkennen, gezielt darauf reagieren und so die Conversion des Webshops maximieren“, so Thomas Brodowski, Leiter E-Commerce der Siemes Gruppe.
Es ist schon ein paar Wochen her, dass Google Analytics neue und erweiterte AdWords Reports spendiert bekommen hat.
Grund genug an dieser Stelle darüber zu berichten. Denn die Möglichkeiten der Auswertung von SEA-Kampagnen sind deutlich gewachsen - die wirklichen Neuerungen finden Sie gegen Ende dieses Posts.
Auch wenn die Analysemöglichkeiten von AdWords-Kampagnen schon vorher ein starkes Asset von Google Analytics waren, so sind sie durch die neuen Möglichkeiten nochmal deutlich besser geworden.
Aber schauen Sie selber...
Der AdWords Reporting Block innerhalb des Bereichs Zugriffsquellen wird nun als Beta gekennzeichnet. Mit einem Click hierauf öffnet sich der AdWords Bereich mit folgenden teils neuen, teils bekannten Berichten:
Übersicht
Kampagnen
Keywords
Tagesabschnitte
Ziel-URLs
Placements
Keywords-Positionen
Welche weiteren Änderungen es gibt beschreibe ich im Laufe dieses Posts.
Übersicht
Die Übersicht beschreibt wie üblich die wichtigsten AdWords-bezogenen Kennziffern. Einige dieser Daten stammen direkt aus dem AdWords-Konto, wie Klicks und Impressionen. Die anderen Daten werden über den Google Analytics Tracking Code generiert und mit den Usern die über AdWords-Kampagnen auf Ihre Seite kamen verknüpft.
So werden Besuche, Gesamtanzahl derAbschlüsse fürZiel, Umsatz und ROI mit den AdWords Daten in Verbindung gebracht.
Zieldaten laufen natürlich nur ein, sofern auch Ziele definiert wurden, und Umsatz und ROI stellen nur dann Daten dar, wenn auch der eCommerce Code zum Einsatz kommt.
Im unteren Bereich der Übersicht werden die erfolgreichsten aus AdWords resultierenden Kampagnen und Keywords dargestellt - in Bezug auf die Besuche und die Zielerfüllung.
Anders als bei allen anderen Berichten werden in der oberen Trendgrafik in der Übersicht zwei Trendlinien dargestellt - CTR und Absprungrate.
Die Kombination dieser beiden Metriken ist natürlich individuell einstellbar, dennoch macht es Sinn diese gemeinsam zu betrachten. Denn, wenn beispielsweise die CTR steigt, aber gleichzeitig auch die Absprungrate, dann ist dies ein deutliches Zeichen dafür, dass sich zwar vermehrt User von der Anzeige angesprochen fühlen, diese jedoch qualitativ nicht hochwertig sind, da sie die erste Seite Ihres Webauftritts direkt wieder verlassen.
Es sollte also schnell gehandelt werden.
Kampagnen
Der Kampagnen-Bericht hat sich im Vergleich zur alten Version nicht verändert. Besonders erwähnenswert sind hier die unterschiedlichen Tabs. Insbesondere der Klicks-Tab ist interessant.
Denn hier fließen Informationen direkt aus Ihrem AdWords-Konto in Ihr Google Analytics-Konto und werden mit Google Analytics Daten in Kombination gebracht.
Durch einen Klick auf die Kampagnen kommt man auf die nächste Ebene - der Anzeigengruppe. Mit einem weiteren Klick gelangt man auf die Keywords die zu der entsprechenden Anzeigengruppe gehören. Sämtliche Daten passen sich natürlich entsprechend an.
Keywords
Auch der Keywords hat sich nicht geändert. Hier werden sämtlich Keywords Ihrer AdWords-Kampagnen dargestellt. Bei vielen Keywords empfehle ich die Nutzung von AdHoc-Filtern oder den erweiterten Filtern.
Tagesabschnitte
Neu hingegen ist der Report Tagesabschnitte. Hier werden per Default die Stunden angezeigt, in denen die User über Ihre AdWords-Kampagnen auf Ihre Seiten kamen.
Hierüber können Sie bestimmte Uhrzeiten analysieren, an denen besonders erfolgreiche (oder besonders wenig erfolgreiche) User Ihre Seiten besuchen.
Angenommen Sie stellen fest, dass vormittags zwar viele User kommen, diese sich aber nur sehr kurz auf Ihren Seiten aufhalten, wohingegen die Besuche die abends kommen, deutlich länger auf Ihren Seiten bleiben und auch Ihre Ziele besser erfüllen. Sie könnten basierend auf dieser Erkenntnis Ihre AdWords-Kampagne anpassen und Ihre Budget entsprechend allokieren.
Mit einem Klick auf eine Uhrzeit kommen Sie zur nächsten Übersicht - der Tagesübersicht. Sie sehen dann für diese von Ihnen ausgewählte Stunden die entsprechenden Tage an denen die User zu dieser Uhrzeit auf Ihre Seite kamen.
Bei der Ansicht nach Stunden können Sie auch die Trendlinie oben in der Grafik anpassen und zwischen Tages- und Stundenansicht hin- und herwechseln.
Ziel-URLs
Unter Umständen verwenden Sie für Ihre AdWords-Kampagnen andere URLs als Ziel-URL als in den Anzeigen sichtbar sind. Es ist daher also interessant zu wissen, welche Ziel-URLs die erfolgreichsten waren.
Über diesen Report können Sie analysieren welche Ziel-URLs Ihre Ziele am besten erfüllt haben, Ihnen am meisten Umsatz gebracht hat oder wie die User über die unterschiedlichen Ziel-URLs sich auf Ihren Seiten aufgehalten haben.
Placements
Bisher konnte innerhalb von Google Analytics nicht wirklich unterschieden werden in welchem Werbenetzwerk die eigenen AdWords-Kampagnen liefen.
Mit Hilfe dieses Reports lässt sich unterscheiden, ob diese innerhalb der Google Sucherergebnisseiten dargestellt wurden, innerhalb des Google Suchpartnernetzwerks (beispielsweise T-Online, oder Web.de oder ähnliches) oder aber innerhalb des AdSense-Netzwerks.
Diese Informationen sind natürlich besonders interessant für die Aussteuerung der Kampagnen.
Insbesondere dadurch, dass diese sehr unterschiedlich performen können - User die über die Google Suche kommen erzielen beispielsweise meist eine deutlich höhere Conversion Rate, als die die über das AdSense Netzwerk auf Ihre Seiten gelangen. Dies auszuwerten und die Kampagnen und die Gebote hierauf anzupassen ist natürlich sehr wichtig.
Keyword-Positionen
Diese Report ist unverändert geblieben und erlaubt es einzelnen Keywords zu analysieren hinsichtlich ihrer Performance auf den unterschiedlichen Positionen der AdWords-Anzeigenpositionen.
Dimensionierung
Dies ist das eigentlich spannende und interessante.
Dimensionierung bietet den eigentlichen Mehrwert der neuen AdWords Reports in Google Analytics.
Denn es gibt innerhalb der neuen Dimensionierungs-Darstellung folgende AdWords relevanten Dimensionierungsmöglichkeiten:
Kampagne
Diese Möglichkeit gab es vorher auch schon, daher gehe ich hier nicht weiter darauf ein.
Anzeigengruppe
Diese Möglichkeit gab es vorher auch schon, daher gehe ich hier nicht weiter darauf ein.
Keywords
Diese Möglichkeit gab es vorher auch schon, daher gehe ich hier nicht weiter darauf ein.
Anzeigeninhalt
Diese Möglichkeit gab es vorher auch schon, daher gehe ich hier nicht weiter darauf ein.
Werbenetzwerk
Diese Dimension entspricht der oben beschrieben Placement Kategorie. D.h. hier können beispielsweise innerhalb des Keywords-Berichtes sämtliche dazugehörigen Werbenetzwerke (Google Suche, Google Partnersuche oder Content Netzwerk) zeitgleich mit angezeigt werden. Und zwar indem man das Pulldown der zweiten Dimension dazu nimmt. Eine Information die des vorher definitiv in der Form nicht gab.
Keyword-Option
Die drei unterschiedlichen Keyword-Optionen (Exact-, Phrase- und Broad-Match) konnten bislang in Google Analytics nicht dargestellt werden. Dies hat sich nun hiermit geändert.
Sämtliche Keywords können nach den unterschiedlichen Matching-Optionen analysiert werden. Und im Vergleich zu den Analyse dieser Daten innerhalb des AdWords-Kontos können sie hier natürlich auch in Verbindung mit fast allen anderen in Google Analytics zur Verfügung stehenden Daten in Verbindung gebracht werden.
Auch erweiterte Segmente können angewendet werden, so dass die Analysemöglichkeiten nahezu unbegrenzt sind.
Passenden Suchanfrage
Bislang war es per Default nur möglich die Keywords anzuzeigen die die Anzeige ausgeliefert haben.
Wenn ich beispielsweise das Keyword von Nistelroy gebucht auf Broad-Match gebucht hätte und ein User über die Suchanfrage Torschützenkönig wird van Nistelroy und meine passenden AdWords-Anzeige auf meine Seite gekommen wäre, dann hätte ich in Google Analytics lediglich sehen können, welches Keyword die Anzeige getriggered, also ausgelöst hat, aber nicht, welches Keywords der User wirklich eingegeben hatte, ehe er über meine Anzeige auf meine Seite kam.
Mit diversen Filtern auf Profilebene war es möglich diese Information herauszufinden, aber 100%ig zuverlässig haben diese Filter oftmals nicht funktioniert.
Daher ist es Gold wert, diese Information nun als Standard zu haben. Allerdings werden hier natürlich nur dann relevante Daten angezeigt, wenn Sie nicht alle Keywords auf Exact-Match gebucht haben.
Domain des Placements
Wenn Sie Anzeigen innerhalb des Content-Netzwerks von Google geschaltet haben (Google AdSense), so wurden diese bislang lediglich als (content network) dargestellt.
Ab sofort allerdings gibt es nun deutlich mehr Informationen: Sämtliche Domains auf denen Ihre Anzeigen zu sehen waren und über die dann auch User auf Ihre Seite kamen werden hier aufgelistet.
Dies ist für die Optimierung Ihrer Content-Anzeigen sehr interessant. Denn Sie können nun die schlecht performanden Domains aus Ihren Kampagnen ausschließen und sich auf die Content-Seiten fokussieren, die Ihnen die User bringen die Ihnen auch wirklich einen Mehrwert bieten.
Placement-URL
Weiterführend zu den Domains des Content-Netzwerks auf denen Ihre Anzeigen ausgeliefert wurden, zeigt diese Dimension noch zusätzlich die exakten dazugehörigen URLs an. Wie cool ist das?
Wenn Sie über die Domains als einen Content-Partner ausfindig gemacht haben, den Sie interessant oder überprüfenswert finden, so können Sie hier auch noch die exakte URL sehen auf der Ihre Anzeige ist/war. Hieraus ergibt sich einerseits gutes Potenzial, denn Sie können bei besonders erfolgreichen Seiten u.U. den Webmaster kontaktieren und eine noch bessere Platzierung oder eine andersartige Partnerschaft verhandeln; andererseits können Sie hier mögliche Schwachstellen erkennen und diese abschalten.
Anzeigenformat
Mittlerweile gibt es bei AdWords schon lange nicht nur reine Textanzeigen.
Auch Video- oder andere grafische Anzeigen sind möglich über AdWords gebucht zu werden. Um diese unterscheiden zu können bieten sich diese Dimension an.
Denn natürlich können unterschiedliche Anzeigenformate nicht über einen Kamm geschoren werden, sondern müssen individuell analysiert und ausgewertet werden. Diese Funktion ist Ihnen dabei behilflich neue Erkenntnisse zu gewinnen.
Ich bin mir sicher, dass Sie hier über einige Ergebnisse erstaunt sein werden.
Ausrichtungstyp
Diese Dimension stellt dar, nach welcher Art und Weise Ihre Anzeige ausgerichtet wurde, also eventuell nach einer Suchanfrage und dem dazugehörigen Keyword oder einem Placement innerhalb des Content-Netzwerks.
All diese neuen Berichtsmöglichkeiten tragen erheblich dazu bei, dass Ihre AdWords-Kampagnen deutlich transparenter werden.
Sie erhalten Informationen die Sie vorher in dieser Form nicht bekommen konnten.
Nutzen Sie diese Vielfalt und optimieren Sie Ihre AdWords-Kampagnen.
Wie finden Sie die neuen Berichtsmöglichkeiten? Haben Sie noch weitere Wünsche hinsichtlich der Auswertung von AdWords-Kampagnen? Haben Sie sogar schon erfolgreiche Erkenntnisse über diese Berichte gesammelt und Ihre Kampagnen angepasst? Schreiben Sie einen Kommentar und teilen auch den anderen Lesern Ihre Meinung mit!
2. Web Analytics Lehrgang von Euroforum im Oktober
vom 21.07.20100 Abrufe
Aufgrund der positiven Rückmeldungen aus dem ersten Lehrgang hat Euroforum den Kurs erneut aufgelegt und bietet im Oktober die 2. Reihe an.
Hier ein Überblick der Themen:
* Terminologie und Technik
* Ziele, Kennzahlen und Reporting-Struktur
* Analysieren, Testen und Optimieren
* Synergien von quantitativen und qualitativen Daten
* Kampagnenmessung und Verknüpfung von Daten
* Einbindung im Unternehmen
* Datenschutz
Zielorientierte Steuerung und Erfolgskontrolle Ihrer Website!
Der Online Markt ist groß und bietet viel Potenzial – Potenzial um mit Ihren Kunden zu kommunizieren und Potenzial über Ihre Kunden zu lernen. Aber wie geht das am besten? Web-Analyse heißt das Zauberwort. Es hat sich zu einem ausgefeilten Instrument zur Steuerung jeglicher Online-Aktivitäten entwickelt. In diesem Lehrgang geht es darum, was Web-Analyse ist, wie sie funktioniert, was man machen darf und was nicht erlaubt ist.
Das Web Analytics-Autorenteam erklärt Ihnen Schritt für Schritt was technisch nötig ist und welche verschiedenen Möglichkeiten es gibt. Doch damit fängt das Ganze erst an. Um mit Web-Analyse erfolgreich zu sein, reicht nicht allein das technische Verständnis aus. Mindestens genauso wichtig ist die Auswertung und Interpretation der Daten. Welches ist die beste Struktur für ein gutes Reporting und an wen gebe ich es weiter, damit es genutzt wird? Die Daten sagen, wo etwas an Ihrer Webseite nicht funktioniert oder welche Kampagne besser läuft als eine andere. Wenn Mittwochs am meisten Besucher auf Ihrer Webseite sind, gibt es dafür einen Grund und kann man das vielleicht nutzen, um Kampagnen effizienter zu steuern? Was sagen Ihre Besucher und Kunden über Ihre Webseite?
Das bewährte Konzept dieser schriftlichen Weiterbildung hilft Ihnen die richtigen Daten zu sammeln und wertvolle Erkenntnisse daraus zu gewinnen. Gute Web-Analytiker sind knapp, da noch immer kaum Kurse an Hochschulen angeboten werden. Das positive Feedback, das uns erreicht, zeigt uns, dass es wichtig ist diese Lücke mit unserem Lehrgang zu füllen.
Stimmen der bisherigen Teilnehmer:
„Ist ein hilfreicher Kurs zur Unterstützung der täglichen Arbeit bei der Webseiten Analyse. Vorkenntnisse machen es wie immer leichter.“
„Kurze und intensive Zusammenfassung des nötigen Rüstwerkzeugs.“
„Sehr umfangreich, viele Praxisbeispiele, verständlich und gut umsetzbar.“
„Umfangreiche und praxisbezogene Übersicht mit Detailinformationen in einzelnen Bereichen über das weite Feld der Webanalyse von erfahrenen Experten.“
Comscore hat mit Video Metrix 2.0 eine neue Analyse vorgestellt, die die Nutzung von Videoinhalten im Netz mit denen im TV vergleichbar machen soll
Der neue Service soll den Veränderungen in der Onlinevideo-Landschaft Rechnung tragen: "Onlinevideo hat sich in den vergangenen Jahren sehr verändert - von einem Medium, das vor allem Inhalte von Nutzern verbreitet, hin zu einem Kanal, der wie das Fernsehen viele professionell produzierte Filme in Langform zeigt", sagt Senior Director of Video Tania Yuki. Deshalb werde auch viel mehr Wert auf die Monetarisierung gelegt.
Comscore weist deshalb nicht nur aus, auf welchen Seiten die meisten Videos konsumiert werden, sondern auch, wo die meiste Videowerbung gesehen wird. Zudem untersuchen die Marktforscher, wie und welche TV-Shows auf den Seiten der Sender genutzt werden.
Untersucht man die Zahl der Videobarufe, lag in den USA im Juni Google vor Yahoo und Vevo - bei der Zahl der gesehenen Videoanzeigen liegt jedoch Hulu auf Position eins, gefolgt von Tremor Media und BrightRoll.
Ihr werdet Euch sicherlich schon einmal gefragt haben wer denn eigentlich Eure Follower bei Twitter sind. Damit meine ich nicht wie die heissen, sondern was sie interessiert. Es gibt Millionen von Jägern und Sammlern da draussen, die nur darauf aus sind ihre Anzahl an Followern hoch zu pushen. Manchmal erkennt man schon am Twitternamen, das [...]
In eigener Sache: BAUR adieu, Google here I am
vom 12.07.20100 Abrufe
Heute gibt es eine Meldung in eigener Sache. Beruflich hat sich bei mir etwas geändert, denn ab sofort arbeite ich als Account Manager Retail bei Google Deutschland. Meine neue Wahl-Heimat ist somit nun Hamburg. Das weinende Auge: BAUR adieu Seit Abschluss meines Studiums im Jahr 2007 war ich als Project Manager User-Centered-Design bei BAUR Versand [...]
emetrics Summit München 2009
vom 30.06.20100 Abrufe
Viel wichtiger als mein Artikel: Der Bericht meines Kollegen Mateo Vondey zum emetrics Summit auf dem Sapient Blog. 600 Teilnehmer auf SMX und emetrics, diesmal zwei Stockwerke für Vorträge und Aussteller und vielleicht neuer Austragungsort im nächsten Jahr? Der emetrics Summit war ein Erfolg, wenn man der Pressemitteilung Glauben schenkt. Aus meiner Sicht kann ich [...]
Great news for Web Analytics in Europe
vom 30.06.20100 Abrufe
Today at 11:00 am local time big news was announced by Aurelie Pols and Eric Peterson, Founder and CEO of Web Analytics Demystified: Aurelie will from now on not only be on the Board of Advisors of Web Analytics Demystified, Inc, but will also hold the position of a Principal Consultant at the company responsibe [...]
Customized Metrics needed to measure the success of social media marketing
vom 30.06.20100 Abrufe
The IAB just proposed a set of Metrics for measuring Social Media but this proposal still remains very conventional: Effectively measuring the success of social media marketing requires indicators that have been customized for particular categories in the social space and goals and have to go beyond reach and engagement. No other subject is receiving as [...]
Web Analytics Association Late Afternoon am 18.06. in Düsseldorf
vom 30.06.20100 Abrufe
Am 18.6. findet in Düsseldorf in den Räumen von Sapient der erste WAA Late Afternoon statt, ein Networking und Informationtreffen der Web Analytics Asssociation. Ich freue mich, dass ich Aurelie Pols, ihres Zeichens frisch gebackene Principal Consultant Europe für Eric Petersons WebAnalyticsDemystified als Vortragende bekanntgeben kann. Auf dem emetrics Summit in London in den letzten [...]
3 Interviews, 1 Beitrag im Sammelband
vom 30.06.20100 Abrufe
Hier noch ein paar links zu Interviews der letzten paar Wochen und der Verweis auf einen längeren Beitrag im Sammelband “Web Monitoring” zu Social Media Measurement & KPI, der im Herbst erscheinen wird. Interview in Internet World Business 14/09 Social Media Analyse: Filtern, was das Web denkt Interview in Internet World Business 13/09 Nichts geht [...]
Facebook IE Bug mit Google Analytics
vom 28.06.20100 Abrufe
Letzten Freitag ging die neue Oberstaufen Social Site www.dubistoberstaufen.de online (Video Mashup, auf jeden Fall ausprobieren!). Die Site wird mit Google Analytics getrackt. Nach den ersten Tagen finden sich eine Reihe Seiten-URLs mit dem Parameter fb_xd_fragment in der Seitenliste.
Zuerst hielt ich das für “überflüssige” Parameter, die man über die Profileinstellungen filtern kann. Ruft man die URL mit Parameter im Browser auf, erscheint eine ... [mehr]
Track Me Not verschleiert Suchanfragen
vom 21.06.20100 Abrufe
Auf Golem habe ich von dem Firefox-Plugin Track Me Not gelesen. Dieses verschleiert die Suchanfragen des Users, indem es willkürlich und haufenweise unsinnige Suchanfragen an die großen Suchmaschinen sendet. Die eigentliche Suchanfrage des Users geht dabei unter. So soll verhindert werden, dass die Suchmaschinen ein Suchprofil der User speichern können. Verhindern kann man es aber [...]
Deutsche Web Analytics Twitter Accounts mit Folgepflicht!
vom 19.06.20100 Abrufe
Diese deutschsprachigen Twitter Accounts sind aus meiner Sicht relevant und wichtig, um bei Web Analytics und Konversionsoptimierung informiert zu sein und zu bleiben
> Das Gesicht dahinter: Peter Nowak, der gerade den Einkaufsführer übernommen hat und diesen internationalisieren will
> Der Kopf dahinter: André Morys, der Inhaber von web-arts und Chefredakteur bei konversionskraft.de
> Der Kopf dahinter: Marco Hassler ist Partner bei namics und Web Analytics Buch-Autor
> Der Kopf dahinter: Markus Vollmert ist einer der Geschäftsführer von Luna Park
> Die Firma dahinter: Management Circle sammelt alle Infos zu Web Analytics
Diese Web Analytics Twitter Liste wird in unregelmäßigen Abständen erneuert und ergänzt.
Gerne lade ich Sie ein, auch meinen Web Analytics Tweets zu folgen:
Sollten Sie weitere Tipps für Web Analytics Twitter Accounts haben, können Sie diese gerne per Kommentar vorschlagen.
BlogZwoNull feiert 3. Geburtstag – und ihr könnt Konferenztickets gewinnen !
vom 16.06.20100 Abrufe
Es ist wieder mal so weit - Blogzwonull feiert Geburtstag. Wir sind nun 3 Jahre alt – ole ole! Und ihr könnt tolle Sachpreise in Form von zwei Konferenztickets für das Conversion Camp (02. September 2010 in Frankfurt) und die Conversion Conference (27./28. Oktober 2010 in Hamburg) gewinnen.
Zunächst aber die Laudatio:
An dieser Stelle möchte ich [...]
Web Analytics Relevanz steigt - Einstiege großer Häuser in Analytics Markt mehren sich
vom 15.06.20100 Abrufe
Die ersten Gedanken zur aktuellen Meldung von IBM und Coremetrics auf Web Analytics Europa
Was zeigt die neueste Web Analytics Nachricht der Akquise von Coremetrics durch IBM? Relevanz und Wichtigkeit von Web Analyse steigt enorm an, im Software-Markt. Früher gab es kurzfristig die Idee, eine eigene Web Analytics Lösung zu entwickeln (Microsoft Gatineau); heute jedoch merken alle großen und online-orientierten Unternehmen, dass Spezialisten mehr leisten.
Also kaufte Adobe den Web Analytics Anbieter Omniture und davor ging Monforce and Oracle. Und davor ging IndexTools and Yahoo!. Nun ist mit IBM ein weiteres Schwergewicht in der Web Analytics Branche vor Anker gegangen. Bisher ist nicht 100% klar, welche Konsequenz die Übernahme von Omniture hatte. Gerüchten zufolge konzentriert sich Omniture nun auch auf den Small and Medium Account Markt. Dies kann jedoch nur am Integrationskonzept und der Preispolitik von Adobe liegen.
"IBM is introducing a new social media monitoring tool, one that it says will measure consumer sentiment from data gathered on Twitter, blogs and other web services and networks. The software, called the SPSS Modeler data mining and text analytics workbench, will use natural language processing (NLP) to analyze everything from product names and industry jargon to slang and emoticons, and it's already being used by some pretty big businesses."
Hier zwei Screenshots des Tools "SPSS Modeler Data Mining and Text Analytics Workbench" (ja, das heißt so):
Nun hat es sich mit Coremetrics einen starken Web Analytics Partner an die Seite geholt bzw. integriert. Der finale Handschlag soll ja erst im dritten Quartal erfolgen. Hier wird schnell verständlich, welche Kraft hinter der Kombination steckt und man kann IBM zu dieser Strategie (wenn es denn eine ist) nur gratulieren. Was dies für die aktuellen Coremetrics-Kunden heißt, bleibt jedoch so spannend wie bei Omniture.
Wie die beiden Web Analytics Unternehmen aufgestellt waren/sind, ist ebenfalls einen Vergleich wert. Die Auswertung beruht auf Website-Recherche und Pressemitteilungen:
Gravierende Unterschiede gibt es vor allem bei der Relation Umsatz pro Mitarbeiter und Kunden pro Mitarbeiter.
Lediglich WebTrends und Unica sind als amerikanisches Web Analytics Unternehmen noch unabhängig von einem großen Mutterkonzern. Ist das eine Frage der Zeit?
Wie wird die Relevanz des Analytics Markts bei großen europäischen Unternehmen wahrgenommen (SAP etc.)? Ich denke, es wird auch hier in Zukunft die nächsten Schritte in das Analytics-Segment geben.
Zumindest ist man sich in der Branche sicher, dass es nur Gewinner dadurch geben kann. Zitat Joe Davis, CEO von Coremetrics: Coremetrics and IBM together will define the future of digital marketing, introducing new and groundbreaking technologies that deliver end-to-end cross-channel marketing solutions that address the growing challenges for marketing organizations in every industry.
Alles schaut nach Südafrika, vielleicht wollte IBM den Deal heimlich, still und leise durchbringen
IBM announced a definitive agreement to acquire Coremetrics, a leader in web analytics. Coremetrics, a privately held company based in San Mateo, CA, will expand IBM’s business analytics capabilities by enabling organizations to use a cloud-based delivery model to gain real-time insight into consumer interactions internally and through social ... [mehr]
Web Analyse: IBM kauft Coremetrics
vom 15.06.20100 Abrufe
Die Meldung des heutigen Tages: Coremetrics, eines der führenden Unternehmen des Web Analyse Marktes, ist von IBM aufgekauft worden. Die Coremetrics Produkte werden nun in die WebSphere Produktfamilie von IBM integriert.
Hier ein Auszug aus der Pressemeldung:
IBM announced a definitive agreement to acquire Coremetrics, a leader in web analytics. Coremetrics, a privately held company based in [...]
IBM kauft Coremetrics - das Karussell dreht sich weiter
vom 15.06.20100 Abrufe
IBM Buys Web Analytics Software Maker Coremetrics
Hier die englishe Newsmeldung von heute:
IBM is jumping into the web analytics software space with the acquisition of San Mateo, CA company Coremetrics.
With the purchase, IBM intends to expand its business analytics capabilities with Coremetrics’ cloud-based delivery platform, which enables companies to gain real-time insight into consumer interactions internally through social and other online media networks to increase the performance of their marketing campaigns.
Financial terms were not disclosed.
Coremetrics enables companies to set up more effective marketing campaigns by providing real-time intelligence on what consumers are saying about products and services being offered to them, and allows clients to make fact-based decisions on marketing expenditures.
Marketers use Coremetrics’ solutions to gain deeper insight about their consumers and present personalized recommendations, promotions and other sales incentives across a variety of channels, including on ecommerce sites and through social networking services, where consumers can interact with their brand.
Coremetrics is said to currently provide web analytics capabilities to more than 2,100 global brands across a wide range of industries including retail, financial services, media and publishing, travel and education. Customers include Bank of America, Holiday Inn, 1-800 Flowers, Office Depot and Victoria’s Secret.
IBM says Coremetrics software complements its existing software and services portfolio of offerings from WebSphere, information management and business analytics and optimization.
Upon closing, the company will become part of IBM’s application and integration middleware portfolio. The new owner will continue to support Coremetrics’ technologies and clients and has agreed to integrate Coremetrics’ approximately 230 employees into IBM.
Coremetrics was funded by Accel Partners, FTV Capital, Highland Capital Partners and W Capital Partners.
The deal is expected to close in the third quarter of 2010, subject to customary closing conditions.
C-Level Manager sind wichtige und für das Unternehmen wertvolle Personen - sie decken jedoch nicht immer die relevanten Unternehmensaspekte ab
CEO, CTO, CFO sind alles gelernte und seit Jahrzehnten bekannte Begriffe. Seit nicht allzu langer Zeit ist auch der Begriff CMO (Chief Marketing Officer) bekannt und in diversen Unternehmen vorzufinden. Wenn ein Unternehmen jedoch den Haupt-Unternehmensteil online erlöst, sollte es aus meiner Sicht zumindest auch einen COMO geben, denChief Online Marketing Officer. Der - gleichgestellt zum CMO - über die Online-Marketingaktivitäten wacht und Budget sowie Maßnahmen verantwortet.
Der CMO hat dann seine Hauptaufgaben in der klassischen Kommunikation, PR, Events und TV bzw- Radio-Maßnahmen. In Zeiten wachsender Budgets im Online-Bereich, die nicht zusätzlich erzeugt werden, sondern dem klassischen Marketing-Budget abgezweigt werden, also ein ebenbürtiger Ansprechpartner und Verantwortlicher im Unternehmen auf C-Ebene. Bereiche, die sich überschneiden, wie beispielsweise PR (da auch online relevant) muss ein feferführend Verantwortlicher Manager die Entscheidungen fällen und auch die Kanäle leiten bzw. anfragen. Initial sehe ich Public Relations also beim CMO. Hier kann und muss der COMO aktiv unterstützen.
Im Gegenzug ist der COMO auf Unterstützung durch den CMO angewiesen, wenn es bei Eventsoder Ausstellungen auch Online-Präsentationen gibt bzw.Online-Maßnahmen des Unternehmens auf dem Ausstellungsfläche plastisch darsgestellt werden sollen.
Der Chief Online Marketing Officer - by Haberich...
Noch idealer wäre jedoch aus meiner Sicht die Einführung des CONO, des Chief ONline Officers.
Dieser steuert alle Maßnahmen im Online-Bereich, also inklusive eCommerce und weiteren eSektoren wie beispielsweise Partner / Kunden-Akquise und Unternehmensdarstellung im Internet (auf externen und internen Plattformen).
Dieser Chief Online Officersollte auf C-Level positioniert sein, bei Unterhmen, - die deutlich mehr als 50% des Unternehmensumsatzes online verdienen - in denen eine Vielzahl von Abteilungen mit Online-Maßnahmen involviert und - die regional/dezentral aufgestellt sind.
Der Chief Online Officer im Unternehmen - by Haberich...
Durch den CONO ist gewährleistet, dass die Online-Branche weiter wächst und den entsprechenden Stellenwert im Unternehmen erhält.Durch den Chief Online Officer wäre beispielsweise der häufige Abteilungskrieg zwischen (Online)Sales und (Online)Marketing gelöst, da diese hier eng in einer Abteilung bzw. Division zusammen arbeiten müssen/können und kein einzelnes Abteilungsdenken die Synergien mehr stört.
Durch den COMO ist gewährleistet, dass die Online-Diziplinen im Marketingbereich ebenbürtig zu Events etc. angesetzt werden und hier eine Fachkraft (und kein Marketing-Generalist) Online- und Offline-Entscheidungen zu treffen hat. Diese beiden Welten können meiner Meinung nach nicht in einer Person verschmelzen, sondern müssen vom jeweiligen Spezialisten als Chefsache auf C-Ebene positioniert und verantwortet werden.
Welches Unternehmen wird das erste sein, das eine solche oder ähnliche Struktur aufsetzt? Ich bin gespannt.
Seit wenigen Tagen gibt es in den Google Webmaster Tools unter „Crawling-Fehler“ eine neue Anzeige: Soft 404-Fehler (seo.at hat z.B. darüber berichtet). Worum es sich dabei handelt, will ich hier kurz erklären. Beim „klassischen“ 404-Fehler, vorausgesetzt der Webserver ist richtig konfiguriert, sendet der Server bei nicht vorhandener Seite im Header den „404 – Not Found“ [...]
130 Teilnehmer beim WAW in Berlin
vom 10.06.20100 Abrufe
Mir fehlen ein bisschen die Worte, aber gestern Abend haben wir mit dem Web Analytics Wednesday wohl eine neue Dimension erklommen. Trotz des traumhaften Wetters fanden rund 130 Teilnehmer den Weg ins St. Oberholz um sich dort mit Gleichgesinnten auszutauschen.
Ausgerichtet und oragnisiert wurde der WAW von Mole2, soll heissen Timo und mir. Möglich gemacht wurde [...]
Jogi, hier ist das deutsche WM-CRO Team für 2010
vom 09.06.20100 Abrufe
Inspiriert durch Deutschland’s Blog WM Elf 2010 und meinen eigenen Tweet möchte ich hiermit kurz vor WM-Start eine Empfehlungsliste für Jogi Löw bereitstellen. Falls unser Team vor unerwarteten Problemen steht und wir nicht wie geplant das Tor treffen, so ist Dir die Hilfestellung von Deinen Conversion Rate Optimierern (CROs) garantiert – denn wir haben für [...]
Unternehmen investieren mehr in Web Analytics - aktuelle Survey von eConsultancy
vom 09.06.20100 Abrufe
Unternehmen investieren verstärkt in Web Analytics - dies besagt die neue Studie von eConsultancy
Hier der komplette Artikel im Original, also englisch:
Companies are investing more in both people and technology in order to make more sense of the web analytics data they gather, with almost half of firms plan to increase the number of employees in this area over the next 12 months.
This is just one of the findings of Econsultancy's Online Measurement and Strategy Report 2010, produced in association with Lynchpin.
Die wichtigsten Aussagen aus dem Report
Greater investment in internal staff
Companies are investing more in people as well as technology in order to get ‘actionable’ information from their web data. There are encouraging signs that businesses are equipping their own staff with the skills to develop and implement their own online measurement strategies.
48% of responding companies are planning to increase the number of employees they have dedicated to web data analysis. Meanwhile, 32% say they aim to increase outsourced analysis over the next 12 months, and 20% want to increase the number of regular contractors.
Spending on internal staff now accounts for more than half (53%) of web analytics budget, and this is up from 42% last year. Technology spending now accounts for 30% of this budget, down from 38% last year and 45% in 2008. Spending on consulting and services makes up approximately 17%.
Only 22% of companies do not have any employees dedicated to web analytics. A big change from last year's study, in which 46% of firms did not have any dedicated web analysts.
Analytics tools used 87% of companies surveyed are using Google Analytics for online measurement. Of these firms, 38% are now using this tool exclusively, while 49% are using it alongside along with another measurement tool.
The proportion of companies using Google Analytics exclusively has risen significantly; from 23% last year to 38% in this study. This shows how Google is eating into the market share of paid analytics vendors, who have responded by broadening their offerings for clients.
Of the companies which are using paid analytics tools, 41% do so because they don't believe Google Analytics is sophisticated enough for their needs, while 30% don't want to be too reliant on Google.
Measuring online reputation
The vast majority of companies (73%) are using some sort of measuring tool to assess their online reputation and social media activity, while only 27% are not measuring at all.
Just under a quarter of companies are using a combination of free and paid-for solutions, as well as their web analytics tool. 21% are using a free tool, while 19% are using their web analytics tool to measure their social media activity. Just 9% of companies are using paid-for solutions exclusively.
Turning insight into action
The majority of companies are using online measurement to drive actionable recommendations which can make a difference to performance.
89% of companies say that web analytics definitely (31%) or sometimes (58%) drive actionable recommendations, an increase on last year's report. 88% of agency respondents think that insights gathered produced useful recommendations.
Service-Seite von o2 nutzt nun Web Analytics von econda
vom 08.06.20100 Abrufe
Die Web Analytics Lösungen Site Monitor und Click Monitor von econda sind nun bei der o2 Service GmbH im Einsatz
Das Unternehmen nutzt die econda Produkte zum Tracking der O2-Service Website (www.o2-service.de) sowie für mehrere Partnerwebseiten.
Vor allem die Professionalität sowie die überzeugende Performance der Lösungen waren für den Neukunden ausschlaggebend für die Entscheidung den econda Produkten zu vertrauen.
Das auf Web Controlling spezialisierte Unternehmen entwickelt seine Lösungen kontinuierlich weiter und entwirft neue Features immer entsprechend der neuesten Entwicklungen des Online-Geschäfts. Zu den verschiedenen Innovationen gehört zum Beispiel auch das econda Mobile Tracking - ein Feature des econda Monitor, das alle relevanten Informationen zu mobilen Endgeräten liefert, mit denen Besucher auf eine Webseite zugreifen. Der econda Kunde kann so erkennen, welche Endgeräte oder Mobile Browser die Besucher verwenden, so dass die Website optimal auf die Bedürfnisse der Besucher hin optimiert werden kann.
Neben dieser Analyse bieten sowohl der econda Site Monitor als auch der Click Monitor umfangreiche Kennzahlen, die eine verlässliche Grundlage für verbesserte Online-Marketingstrategien oder für A/B-Tests zur Erhöhung der Seitenusability darstellen.
Seit kurzem gibt es offiziell das neue Facebook Reporting Insights, welches detaillierte Informationen speziell zu Fanpages gibt. Dort könnt Ihr sehen wie die Interaktion der User mit der Fanpage ist, d.h. wie wird auf neue Beiträge reagiert. Außerdem sehr Ihr sehr gut wieviele neue Fans Ihr bekommen habt, bz. wieviele Absprünge es gab. Eine demographische [...]
MMS wählt Nedstat für WebTV-Messungen
vom 01.06.20100 Abrufe
MMS, die schwedische Organisation für TV- Forschung gibt heute bekannt, Nedstat für einen einheitlichen WebTV- Messservice beauftragt zu haben
Die Online Video Applikation Stream Sense wird in den Video Playern von Schwedens bedeutendsten TV-Stationen SVT, Modern Times , TV4 and Kanal5/ProSieben implementiert, um vergleichbare, transparente und qualitätsgeprüfte WebTV-Messungen zu erhalten. MMS wird die gelieferten Daten mit Meta-Informationen anreichern und eine umfangreiche Datenbank auf WebTV-Programmniveau veröffentlichen.
Die Entscheidung für Nedstat ist das Ergebnis eines aufwendigen Bewertungsverfahrens. MMS hatte vier globale Web Analytics Anbieter in die Ausschreibung einbezogen. Nach einigen beispiellosen, full-scale Tests in 2009 wurden zwei Anbieter in die engere Wahl gezogen und deren Mess-Codes in die Video Player der TV-Stationen implementiert. In einem weiteren Test führte MMS groβflächige, manuelle Video Viewing Sequenzen durch und verglich die Event-level Messungen mit den tatsächlichen Eigenschaften jeder Sequenz. Die Testergebnisse zeigten, dass Nedstats Messtechnik die akkuratesten Reports zur Abspieldauer lieferten - ein kritischer Aspekt für die TV-Industrie und gleichzeitig die schwierigste Herausforderung für korrekte Messungen.
"MMS legt gröβten Wert auf Qualität und Transparenz und wir freuen uns, dass Nedstat unseren Erwartungen gerecht wurde" sagt Pontus Bergdahl, CEO von MMS.
"Wir sind sehr stolz, Medienunternehmen und Marketing Verantwortliche in ganz Schweden mit einer 'WebTV-Währung' zu versorgen, der sie vertrauen und die sie nutzen können, um Marketing Budgets wirksamer einzusetzen" so Gerben Boot, General Manager Nedstat Skandinavien. "Wir werden alle Video Streams einschlieβlich Live-Streams sowie den gesamten Streaming-Verlauf erfassen. Damit sind akkurate Daten für alle Programme, groβ- und kleinformatige, vorhanden. Wir sind darüber hinaus bereit, die Messdaten mit demografischen Daten zu kombinieren, um detaillierte Zielgruppeninformationen zu erhalten."
Nedstat arbeitet bereits mit dem niederländischen Pendant SKO (Stichting KijkOnderzoek) zusammen, und führt die unabhängigen Zuschauermessungen für Online TV-Formate der SKO durch. Die Ergebnisse werden zusammen mit den bestehenden TV-Zuschauermessungen von SKO präsentiert, so dass ein vollständiges Bild der Programmpopularität sowie der Sehgewohnheiten niederländischer Zuschauer entsteht.
Pontus Bergdahl: "MMS hat das SKO Messsystem für Streaming Video in den Niederlanden kopiert und weiterentwickelt und wir haben deren Pionierarbeit auf diesem Gebiet viel zu verdanken. Insofern ist auch die Erfahrung von Nedstat mit SKO ein signifikanter Mehrwert für MMS."
MMS sondiert desweiteren alternative Wege, demografische Zielgruppeninformationen in den Service einflieβen zu lassen und auf lange Sicht WebTV-Daten regelmäβig mit traditionellen TV-Messungen zu fusionieren.
Über MMS
Die schwedische Organisation für TV-Forschung MMS ist Eigentum der vier bedeutensten TV-Stationen in Schweden und führt seit 1993 die traditionellen TV-Zuschauermessungen durch. MMS hat den 'Golden Standard for TV currency' inne und publiziert regelmäβig Forschungsberichte über Cross-Plattform Video Konsum.
Heute Abend findet der WAALA (Web Analytics Association Late Afternoon) in München statt. Beginn ist um 19.00, im Restaurant Ludwigs.
30 Anmeldungen gibt es bereits, es wird intensiv diskutiert und präsentiert werden.
Hier die Infos: WAALA München
Den nächsten Web Analytics Wednesday (WAW) gibt es übrigens auch bald:
09. Juni in Berlin. Alle Infos dazu finden Sie hier: Web Analytics Wednesday Berlin
Nach den vielen Datenschutz-Diskussionen in den letzten Wochen stellt Google nun Lösungen bereit, um den Anforderungen nachzukommen.
Vor allem eine neue Funktion des Trackingcodes wir uns ruhiger schlafen lassen: _anonymizeIP() wird Analytics mitgeteilt, dass es die letzten 8 Bit der IP-Adresse nicht speichern soll – ein zentrale Forderung des Düsseldorfer Kreises.
Weiterhin stellt Google ein Analytics Opt-Out Browser-Plugin zur Verfügung, mit dem User das Tracken ihrer ... [mehr]
AT Internet erhält TÜV-Prüfsiegel für Datenschutz
vom 28.05.20100 Abrufe
Mit ein wenig Verspätung, interessante PM:
Vorbildlicher Umgang mit persönlichen Daten und datenschutzrelevanten Prozessen bei AT Internet durch unabhängige Institution bestätigt
München, den 5. Mai 2010 – AT Internet, führender Anbieter von Online Intelligence Lösungen, erhält für sein Webanalyse-Tool AnalyzerNX das TÜV-Prüfsiegel für geprüften Datenschutz. Damit zeichnet die weltweit anerkannte Prüf- und Zertifizierungsorganisation den AnalyzerNX als eine Lösung aus, die datenschutzrelevante Prozesse und deren Dokumentation vorbildlich ... [mehr]
Wenn Goethe das wüsste - Web Analytics für sein Institut
vom 27.05.20100 Abrufe
Webtrekk analysiert zukünftig das umfangreiche Webangebot des weltweit präsenten Goethe-Instituts mit seiner Webcontrolling-Software
Die Echtzeit-Analysesoftware hilft unter anderem dabei, die einzelnen Länderwebsites entsprechend regionaler Bedürfnisse anzupassen und die Usability insgesamt zu verbessern.
Goethe goes Web Analytics
Mit über 600 Websites in insgesamt 40 Sprachen stellt das Webangebot des Goethe-Instituts ganz besonders hohe Anforderungen an eine Analyse-Software. Etwa 300 internationale Mitarbeiter arbeiten parallel daran, das umfangreiche mehrsprachige Online-Angebot kontinuierlich zu aktualisieren, und werden dabei ab sofort auch die Ergebnisse der Webanalyse in ihre Arbeit einfließen lassen.
Die von Webtrekk erhobenen Daten über die weltweite Nutzung des Webangebots des Instituts werden mithilfe einer flexiblen Benutzeroberfläche nach Bedarf analysiert. Anfragen aller Art werden in beliebigen Verknüpfungen in Echtzeit und rückwirkend beantwortet sowie in übersichtlichen Reports dargestellt.
How-To: So aktiviert man die IP-Maskierung von Google Analytics
vom 26.05.20100 Abrufe
Gestern wurde von Google ein Update veröffentlicht, welches die Anonymisierung der IP-Adresse ermöglicht – die sog. IP-Maskierung. Diese Neuerung geht auf einen Beschluss des Düsseldorfer Kreises zurück, welcher die IP-Adresse als personenbezogenes Merkmal ansieht. Daher dürfe die komplette IP-Adresse laut Düsseldorfer Kreis nicht im Web Analyse Tool gespeichert werden. Das Update von Google anonymisiert nun [...]
Google Analytics und der Datenschutz
vom 25.05.20100 Abrufe
Lange wurde über die Datenschutzkonformität von Google Analytics in Deutschland gesprochen. Ob zu recht oder zu unrecht möchte ich hier unkommentiert lassen.
Natürlich habe auch ich die vielen Nachrichten und Blogposts die es zu dem Thema gab gelesen und mich oftmals über den "fachlichen Diskurs" gewundert und bisweilen den Kopf geschüttelt.
Ich habe in meinem Blog das Thema bislang nicht ausführlich behandelt. Nicht weil ich den Datenschutz ignoriere oder ihn nicht wichtig finde. Absolut nicht - im Gegenteil!
Doch auf europäischer Ebene war Google Analytics in der Vergangenheit schon immer legal und auch viele europäische Datenschützer nutzen Google Analytics auf ihren Seiten.
Deutschland fährt hier als offensichtlich einziges Land der Welt einen Sonderweg. Die allgemeine Hysterie wollte ich nicht unterstützen, sondern lieber eine vernünftige Diskussion führen. Wie dem auch sei - nun ist aus meiner Sicht eine Lösung geschaffen worden die eigentlich auch die deutschen Datenschützer befriedigen sollte.
Denn, Google Analytics hat Heute datenschutzrelevante Neuerungen veröffentlicht!
Browser Opt-Out Plug-In
Durch ein Plug-In welches sich User in Ihren Browser installieren können besteht die Möglichkeit sich von der Messung von Google Analytics auszuschließen. Dieses Plug-In gibt es zum Download hier: http://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de
Um Kommentaren vorzubeugen (auch wenn ich mich darüber wie immer sehr freue!) - dieses Plugin funktioniert nicht bei Opera und Safari Browsern. Durch die Aktivierung des Plugins wird der Aufruf der Google Analytics Kommunikation blockiert - es können dann also keine Daten mehr erhoben werden.
Vorteil:
Der Nutzer hat damit ab sofort die Entscheidung selber in der Hand, ob er seine Daten über Google Analytics erhoben haben möchte oder nicht!
Nachteil:
Ich höre schon die Websitebetreiber, die sich über sinkende Zugriffszahlen beschweren, da es sicher einige User geben wird, die dieses Plugin verwenden. Aber das eine geht halt nicht ohne das andere. Und es gilt die alte Börsianerweisheit:
The trend is your friend!
Auch wenn beispielsweise 10% der User das Plugin verwenden sollten und damit für Google Analytics unsichtbar würden blieben immer noch 90% der User die getrackt werden. Von solch genauen Zahlen träumt die TV-Werbeindustrie. Daher mein dringender Rat: Jetzt erst recht Web Analyse betreiben!
IP-Verkürzung
Die IP-Adresse wird benötigt um eine Geolokalisierung der User herzustellen. Gefüllt wird hiermit der Karten-Overlay Report in Google Analytics. Mehr nicht.
Sichtbar ist die IP-Adresse in Google Analytics in keinem Report - auch nicht mit irgendwelchen Workarounds. Dennoch, es ist strittig ob eine IP-Adresse ein personenbezogenes Datum ist oder nicht (verschiedene Amtsgerichte haben hier unterschiedlich geurteilt).
Um auf Nummer sicher zu gehen besteht für Websitebetreiber nun die Möglichkeit die Übergabe der IP-Adresse an Google zu verkürzen. D.h. es wird nicht mehr die komplette IP-Adresse übergeben, sondern nur ein verkürzter Teil.
Damit ist eine mögliche Personenidentifzizerung absolut nicht mehr möglich!
Das war das schwerwiegenste Argument der Datenschützer, hierdurch gibt es aus meiner Sicht nicht mehr viele Kritikpunkte. Und auch eTracker nutzt dieses Verfahren (womit auch viele der Argumente gegen Google Analytics aus dem Web Analytics Podcast Mole2 hinfällig werden).
Nachteil:
Die Daten des Karten-Overlay Reports werden etwas ungenauer. Damit sollte man leben können und das Argument, weshalb der Report dadurch trotzdem nicht sinnlos wird finden Sie oben (The trend ist your friend).
Fazit:
Auch wenn ich allgemeine Hysterie um die Datenschutzdebatte auch vorher nur in Teilen nachvollziehen konnte, freue ich mich sehr darüber, dass der Großteil der Forderungen der Datenschützer und ein Großteil der diskutierten Aspekte und Forderungen nun von Google umgesetzt worden ist. Dies zeigt sehr deutlich, dass Google das Thema Datenschutz sehr ernst nimmt, indem es eine derartige Toolanpassung vorgenommen hat. Das ist sicher keine Kleinigkeit die man eben nebenbei macht, denn in Wirklichkeit hat Google hieran bereits seit einem Jahr gearbeitet.
Damit gibt es aus meiner Sicht in Deutschland nur noch fachliche Gründe wie beispielsweise fehlende Features (oder aber tendenziell allgemeine googleparanoide Gründe) Google Analytics nicht zu nutzen.
Letztendlich kommt es, und dies wiederhole ich sozusagen seit Jahren gebetsmühlenartig, nicht darauf an, welches Web Analyse Tool man nutzt, sondern was man mit den Daten macht. Nur daraus kann ein Mehrwert generiert werden.
Hinweis in eigener Sache:
Das Kapitel Datenschutz meines neuen Google Analytics Buches ist mit dieser Neuerung natürlich nicht mehr 100%ig aktuell. Die Hintergrundinformationen darin sind nach wie vor stimmig - diese Neuerungen in dem Buch natürlich aber nicht enthalten. Für Updates gibt es ja auch diesen Blog ;-)
Und noch ein Hinweis in eigener Sache (wer Eigenwerbung nicht lesen mag höre hier bitte auf):
Wer nun Google Analytics professionell implementiert und individualisiert haben möchte möge sich bitte bei den Web Analytics Experten und Google Analytics Certified Partner Trakken melden ;-)
Was sagen Sie zu den Neuerungen? Genügen sie den deutschen Datenschützern? Gibt es weiterhin Misstrauen? Wie ist Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie Ihre Ansichten in einem Kommentar - ich freue mich auf eine lebendige Diskussion!
Google Analytics jetzt mit Opt-Out und IP-Maskierung
vom 25.05.20100 Abrufe
Google hat nun auf die Datenschutzdiskussion reagiert und bietet seit kurzem die Möglichkeit des Opt-Out und die Maskierung von IP-Adressen an. Beim Opt-Out geht Google einen etwas untypischen Weg und bietet dieses Feature in Form eines Browser-Plugins an. Was auf den ersten Blick etwas seltsam anmutet ist jedoch aus Sicht des Users ideal. Einmal ein [...]
Google Analytics: Opt-Out Add-On und Kürzung der IP-Adressen verfügbar
vom 25.05.20100 Abrufe
Wie Google soeben bekannt gegeben hat, sind aus datenschutzrechtlichen Gründen nun folgende Neuerungen in Google Analytics verfügbar:
Opt-Out Add-On: Falls ein Nutzer nicht damit einverstanden ist, dass anonymisierte Bewegungsdaten durch das Web Analyse Tool Google Analytics gespeichert werden, so kann er dies durch den Einsatz des Add-Ons verhindern. Dieses ist zunächst für Firefox, Internet Explorer und [...]
Neue Beta von Reinvigorate
vom 25.05.20100 Abrufe
Lange hat man nichts mehr von Reinvigorate gehört und ehrlich gesagt hatte ich die Jungs schon gar nicht mehr auf dem Schirm. Bis mich dann heute eine Einladung zur neuen Beta erreicht hat. Reinvigorate zeichnet sich durch eine einfache und übersichtliche Online-Oberfläche plus einem Offline-Client aus. Erinnert irgendwie ein wenig an Woopra. Hinzu kommt noch [...]
WAALA in München - Web Analytics Association Late Afternoon mit vielen Anmeldungen
vom 21.05.20100 Abrufe
Die WAALA-Initiative wird fortgesetzt - zum zweiten Mal in München
Der WAALA wird zur festen Größe im Web Analytics Geschehen, und das ganz ohne Befindlichkeiten wegen Namensrechten wie bei anderen Treffen.
Am Montag, den 31. Mai wird der nächste WAALA in München stattfinden. Die Location ist das Restaurant Ludwigs in der Nähe des Viktualienmarkts und beginnen wird der Info-Abend um 19.00h. Wie immer kostenfrei und mit direktem Praxisbezug. Zwei Praxisbeiträge werden in Form von Präsentationen gehalten. Danach kann die Diskussion im Detail und in Einzelgesprächen vertieft werden.
Der Gewinner des Buches “Mehr Erfolg durch Web Analytics” steht fest
vom 20.05.20100 Abrufe
Letzte Woche habe ich das neue Web Analytics Buch von Thomas Brommund und Axel Amthor verlost. Das Interesse war recht groß, zumal die Teilnahme mit einem einfachen Kommentar oder Retweet ja auch echt einfach war. Heute habe ich dann per Zufallsgenerator von random.org den Gewinner “gezogen” und das Los traf die Nr. 10. Dabei handelt [...]
Web Analytics Wednesday am 9. Juni in Berlin
vom 17.05.20100 Abrufe
Am 9. Juni richten wir von Mole2 nun nach diversen Veranstaltungen in Hamburg auch mal ein Web Analytics Wednesday in Berlin statt. Los geht es um 19:00 im St. Oberholz. Dank der Sponsoren Trakken und Rocket Internet sind die Getränke kostenlos.
Teilnehmen kann jeder, der sich für das Thema Web Analytics interessiert und sich mit Gleichgesinnten [...]
Web Analytics Wednesday in Berlin
vom 17.05.20100 Abrufe
Nachdem wir in den vergangenen Quartalen regelmäßig Web Analytics Wednesdays in Hamburg durchgeführt haben ist es nun an der Zeit zu expandieren!
Zum ersten Mal findet der Web Analytics Wednesday in Berlin statt!!
Wann findet es statt?
Am 09.06.2010 ab 19 Uhr
Wo findet es statt?
Sankt Oberholz - direkt am Rosenthaler Platz. Dort haben wir die zweite Etage gebucht.
Die Trakken Web Services GmbH ist Spezialist in den Bereichen Web Analyse und Conversion Optimierung.
Was ist der Web Analytics Wednesday?
Der WAW ist eine Veranstaltung von Web Analysten für alle Interessierten. In ungezwungener Atmosphäre treffen wir uns und unterhalten uns über Web Analyse spezifische Themen. Dieses Mal wird es auch kurze Vorträge geben. Der WAW findet in diversen Städten weltweit statt.
Um dafür zu sorgen, dass auch der erste Web Analytics Wednesday in Berlin ein Erfolg wird können Sie dafür sorgen, dass viele Interessierte teilnehmen. Twittern Sie die Information..
Bücher, Bücher, Bücher: Aden, Broschart, Amthor und Brommund
vom 17.05.20100 Abrufe
Heute gibt es wieder einiges an Lesestoff rund um die Themen Web Analytics und Usability zu berichten. Falls jemandem also der Frühling zu kalt sein sollte, der soll sich schleunigst die Bücher holen. Vielen Dank an den Hanser Verlag sowie dem Franzis Verlag, für das Zusenden von kostenlosen Rezensionsexemplaren.
Timo Aden – Google Analytics: Implementieren. Interpretieren. [...]
Social Media – immer und überall dabei?
vom 17.05.20100 Abrufe
Beim dieswöchigen Webmasterfriday stellt Mirco die Frage, ob Social Media ein Muss ist. Und auch wenn heute nicht mehr Freitag ist möchte ich mich gerne an einigen Gedanken zum Thema versuchen. Ich wollte schon “Antworten” schreiben… aber ich denke, die eine Wahrheit gibt es bei dem Thema nicht. Zu variabel sind die Menschen, [...]
Gewinne ein Web Analytics Buch von Axel Amthor und Thomas Brommund
vom 14.05.20100 Abrufe
Fast zeitgleich mit dem Erscheinen von Timos zweiter Auflage des Google Analytics Buchs erreichte mich ein weiteres Buch zum Thema Web Analytics. Auf den ersten Blick dachte ich, der Hanser Verlag hat mir Timos Buch 2x geschickt, aber bei genauem hinschauen musste ich entdecken, dass es sich doch um ein anderes Buch handelt
“Mehr [...]
Bewerbung 2.0 via Google AdWords
vom 14.05.20100 Abrufe
Da bekommen die Begriffe Click-Through-Rate, Lead-Generierung und Conversion Rate eine komplett neue Bedeutung. Was ist passiert: Alex Brownstein war auf der Suche nach einem Job. Da er besonders originell sein wollte, hat er folgenden Weg gewählt: er hat AdWords-Anzeigen auf 5 Namen der 5 Chefs seiner Wunsch-Arbeitgeber gebucht. Jedesmal wenn also einer der 5 Chefs [...]
Social Media KPI und Analysetools – Teil 1
vom 12.05.20100 Abrufe
Social Media ist seit der Ära des so genannten Web 2.0, das als Schlagwort auch noch grundlegende Programmiertechniken umfasste, in aller Munde. Seit der Blüte von Blogs und Microblogging, der Renaissance von Diskussionsforen und dem Aufkommen von sozialen Vernetzungen im privaten und geschäftlichen Umfeld, ist Social Media nun auch ein ...
I-COM Session on Social Media Measurement at DMEXCO
vom 12.05.20100 Abrufe
I will represent the Web Analytics Association at the I-COM Session on Social Media Measurement, 23-September at DMEXCO in Cologne.
I will be on the Panel and present the Draft of Social Media Standard Measurement Definitions coming out of the Social Media Subcommittee of the WAA.
The Session will also give ...
Social Media – KPI und Analysetools Teil 2
vom 12.05.20100 Abrufe
Struktur möglicher strategischer Ziele im Social Web
Es ist aus verschiedenen Gründen notwendig, eine Definition von Kennzahlen jeweils aus strategischen Zielen von Kampagnen herzuleiten
Die Kennzahlen begründen in den jeweiligen Unternehmen und Agenturen die Erfolgsmessung. Wenn sich diese Messung und das Reporting nicht auf Ziele beziehen, die vorher festgelegt wurden, verblasst die ...
Social Media – KPI und Analysetools Teil 3
vom 12.05.20100 Abrufe
Kategorien von Kennzahlen und Metriken
Die Probleme der Messbarkeit und Analyse im Bereich von Social Media sind vielfältig. Häufig sind sich Unternehmen und Agenturen der oben beschriebenen Ziele und Ausgangspunkte für Strategien gar nicht bewusst, oder sie sind nicht dokumentiert und können in beiden Fällen nicht gemessen werden und zu einer ...
2. Auflage des deutschen Google Analytics Standardwerks
vom 10.05.20100 Abrufe
Ab sofort ist die 2. Auflage des Buchs “Google Analytics: Implementieren. Interpretieren. Profitieren” von Timo Aden verfügbar. Da Google Analytics im letzten Jahr doch einige Weiterentwicklungen erfahren hat, musste Timo ran und sein Buch überarbeiten um dort auch die aktuellen Funktionen mit abzudecken. Das ist halt das Laster, wenn man über Software schreibt, die sich [...]
Ich mag es ja, wenn jemand sein Wissen teilt und sich auch nicht zu fein ist die eigene mühsam erstellte Präsentation der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Daher möchte ich kurz auf den Beitrag und die Präse von Marco Hassler hinweisen in der er eine kleine Einführung in die Basics von Google Analytics gibt. Von [...]
Einführung und Tipps & Tricks für Google Analytics
vom 06.05.20100 Abrufe
CRO: Quantitative vs. Qualitative Forschung
vom 06.05.20100 Abrufe
Auch wenn der nachfolgende Hinweis ein Produkt vorstellt, so hab ich mich dennoch dazu entschlossen das Video hier im Blog zu veröffentlichen. Zeigt es doch sehr schön warum und vor allem wie man quantitative Daten (z.B. Web Analytics Reports) mit qualitativen Daten verknüpfen soll. Neben dem “Wie (verhalten sich Nutzer)” wird nämlich auch das “Warum [...]
Coremetrics Analytics 2010 Launch
vom 05.05.20100 Abrufe
Achtung Werbung!
An dieser Stelle muss ich mal etwas Werbung für meinen Arbeitgeber machen, was ich normalerweise hier im Blog eher zurückhaltend tue. Aber der Launch von unserem neuen Coremetrics Analytics 2010 ist die größte Weiterentwicklung des Produktes der letzten Jahre. Nicht nur, dass die Oberfläche komplett neu gestaltet wurde, sondern auch die Plattform darunter wurde [...]
Google Analytics: App Gallery & neue AdWords Reports & mehr
vom 05.05.20100 Abrufe
Auf dem aktuell in San Jose stattfindenden eMetrics Summit hat Google neue Produktfeautures für seine Web Analytics Lösung Google Analytics angekündigt. Hier die Neuerungen:
1)
Google Analytics App Gallery: auf einer separaten Seite zeigt Google nun alle Applikationen an, welche auf der Google Analytics API basieren. Nette übersicht, sehr spannend was hier alles angeboten wird. Link [...]
Aktuelles zu Google Analytics
vom 05.05.20100 Abrufe
Derzeit läuft die eMetrics Summit in San Jose in Kalifornien. Dort gab es nun einige Ankündigungen und News zu Google Analytics die ich hier kurz aufführen möchte.
Der asynchrone Tracking Code wird Standard
Ich hatte bereits im vergangenen Jahr über den asynchronen Tracking Code geschrieben (Asynchrones Tracking mit Google Analytics). Nun wird dieser Code zum Default Code. D.h. natürlich funktionieren nach wie vor beide Tracking Codes, also nicht-asynchron oder asynchron, doch wird der asynchrone Code nun von Google als Standardvariante empfohlen.
In den letzten Monaten gab es in dem Code noch die ein oder andere Änderung - nun ist aber davon auszugehen, dass der Beta-Status verlassen worden ist und dieser Code nun gefahrlos verwendet werden kann. Alle weitere Infos dazu in meinem Blog Post dazu (s.o.).
Google Analytics App Gallery
Neben dem im vergangenen Jahr vorgestellten TrakkBoard (siehe dazu den Blog-Post: TrakkBoard ist live) gibt es noch eine Menge andere Applikationen die auf der Google Analytics API basieren. Die Google Analytics App Gallery listet diese externen Apps auf und stellt sie vor.
Darunter findet sich natürlich auch das TrakkBoard wieder.
Google Analytics Authorized Consultants (GAAC) heißen jetzt Google Analytics Certified Partners (GACP)
Für die die es bislang nicht kennen: Es gibt ein internationales Netzwerk an Google Analytics Partnerfirmen (das sicherlich größter Support-Netzwerk eines Web Analyse Tools). Diese Firmen haben einen Zertifizierungsprozess durchlaufen und gegenüber Google ihr Wissen und ihre Kenntnisse bzgl. Google Analytics bewiesen.
Derzeit gibt es in Deutschland vier ausgewählte Partner - einer davon ist Trakken. Diese Partner hießen bislang Google Analytics Authorized Consultans - ab sofort heißen sie nun: Google Analytics Certified Partners. Dies geschieht im Rahmen der Vereinheitlichung, bspw. heißen auch AdWords Partner jetzt Google AdWords Certified Partner.
AdWords und API
Es wurde angekündigt, dass man über die Google Analytics API auch die AdWords ID ziehen kann. Dies bedeutet, dass man in der Lage sein wird, auch bspw. die wirklich eingegebenen Suchbegriffe gegenüber den gebuchten Keywords zu analysieren. Ich hatte darüber vor fast drei Jahren schon einmal einen Artikel verfasst und einen Workaround vorgestellt, der mehr oder weniger gut funktioniert (Wirklich eingetippte Keywords einer AdWords Kampagne in Analytics). Dies wird nun mit Hilfe der API deutlich einfacher werden.
Doch werden diese Daten nicht nur über die API verfügbar sein, sondern auch in den Google Analytics AdWords Berichten. Der oben genannten Workaround wird hiermit also überflüssig werden und die aus meiner Sicht sowieso überarbeitungswürdigen AdWords Reports werden damit ein deutliches Stück besser und informativer. Zudem wird es möglich sein AdWords Kampagnen in Google Analytics neben den wirklich eingegebenen Suchbegriffen bspw. auch nach Match Type, etc. zu analysieren.
Ein genaues Datum wann dieses Feature in alle Reports verfügbar sein wird ist noch nicht kommuniziert worden - es heißt also abwarten und regelmäßig nachschauen...oder weiterhin meinen Blog lesen ;-) Es soll allerdings in den kommenden Wochen ausgerollt werden! Hier ein Video dazu.
Dies sind wieder einige kleine Schritte die die ständige Verbesserung von Google Analytics zeigen. Viele weitere interessante Features und Updates sind auf dem Weg - es bleibt also spannend.
Nun sind Sie dran. Welche Features fehlen Ihnen in Google Analytics? Was stört Sie am meisten? Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das in Bezug auf Google Analytics? Schreiben Sie einen Kommentar und lassen Ihren Wünschen freien Lauf...
Google Analytics goes App
vom 05.05.20100 Abrufe
Auf der eMetrics in San Jose, dem Flagschiff der eMetrics Konferenzen weltweit, hat Google heute eine Art App-Store für Google Analytics vorgestellt, die Google Analytics Application Gallery.
Seit Google die API für Analytics vorgestellt hat, kann man Daten exportieren und extern weiter verarbeiten. Bisher sind 38 Apps in 12 Kategorien gelistet. Kommt ans iPhone sicherlich nicht [...]
Google Analytics Buch - zweite Auflage!
vom 02.05.20100 Abrufe
Fast genau ein Jahr ist es her, dass die erste Auflage meines Buches
Google Analytics - Implementieren. Interpretieren. Profitieren.
erschienen ist.
Zunächst einmal: Vielen Dank allen bisherigen Käufern!
Die vielen Käufer, deren Feedbacks und die allgemein sehr positive Resonanz haben mich angespornt und veranlasst mein Erstlingswerk zu überarbeiten. Ein weiterer Grund waren natürlich die vielen Änderungen die bei Google Analytics im Laufe der Zeit seit Abgabe des Manuskripts ergeben haben.
Zunächst dachte ich es recht völlig aus nur ein paar Kleinigkeiten zu anzupassen. Doch während der Überarbeitung stellte ich fest, dass das nicht ausreichend ist. Daher habe nahezu das komplette Buch überarbeitet. Es sind über 100 Seiten hinzugekommen und viele Kapitel komplett erweitert worden. Sämtliche Screenshots wurden den Änderungen angepasst und alle Änderungen die sich der letzten Auflage ergeben haben eingepflegt.
Kurzum: Es ist ein deutlich dickeres, umfangreicheres und hoffentlich auch besseres Werk geworden - welches nach wie vor das einzige deutschsprachige reine Google Analytics Buch ist.
Der Verkaufspreis konnte gehalten werden (34,90 Euro), so dass aufgrund der erhöhten Seitenanzahl (444 Seiten) der Preis pro Seite deutlich gesunken ist (meine neue Metrik: Preis pro Seite = PPS. Mein Buch hat einen PPS von 0,079 - die erste Version hatte 0,10) !
Neu sind unter anderem folgende Themen:
Benutzerdefinierte Variablen
Annotationen
Analytics Intelligenz
Feedburner-Integration
Pivot-Tabellen
Mobile Tracking
Mehr Praxistipps
Mehr Datenschutz
etc.
Zu kaufen gibt es das Buch ab sofort! Wo? In einem Buchladen Ihres Vertrauens, bei Amazon, oder sonst überall wo es gute Bücher gibt.
Ein Dankeschön geht auch an das Internet-Urgestein Ossi Urchs für das Schreiben des tollen Vorworts für das Buch. Hier ein Auszug:
"Dieses Buch ist nicht nur für Fachleute, Web-Analytics wie Website Betreiber wichtig, sondern auch für jeden "Laien", Datenschützer wie WebNutzer, der wissen will, was sich wirklich hinter der Web Analyse verbirgt. Deswegen wünsche ich diesem Buch soviel Erfolg wie nur möglich!"
Ossi Urch, F.F.T. MedienAgentur
Vielen Dank für die ganzen Feedbacks die ich auch per Mail an die Adresse:
analyticsbuch@googlemail.com
bekommen habe. Diese waren sehr hilfreich! Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir weiterhin schreiben, eventuelle Fehler melden und gern auch Vorschläge machen und Kritik äußern!
Im vergangenen Jahr hatte ich ja dazu aufgerufen, dass Sie mir Fotos schicken sollten von Situationen in denen Sie das Buch dabei haben, es lesen, aus dem Urlaub, oder oder oder. Vielen Dank auch für die Zuschriften - hier ein paar Impressionen:
Da es mich wirklich froh macht solche Fotos zu bekommen verlängere ich die Aktion. Schicken Sie mir Fotos oder Videos von Ihnen mit dem Buch. Aus dem Urlaub, dem Büro, vom Sofa - von wo auch immer. Ich werde diese dann in einem zukünftigen Blogpost veröffentlichen (sofern Sie dies wollen).
Im Vorwort des Buches habe ich mich bereits bei vielen Leuten für die Unterstützung bedankt, daher wiederhole ich dies hier nicht. Ein großes Dankeschön geht dieses Mal an das gesamte Trakken-Team, alle unsere Kunden und den Hanser Verlag für die sehr gute Zusammenarbeit!
Wie lange sollten Web Analyse Daten gespeichert werden?
vom 02.05.20100 Abrufe
Geschichte ist wichtig - keine Frage. Ein gutes Basiswissen über die Deutsche- die Europäische und die Welthistorie sollte jeder beherrschen. Keine Frage. Doch wie verhält es mit der historischen Web Analyse Daten?
Müssen historische Web Analytics Daten auch auf ewig aufbewahrt werden? Wenn ja - wie lange? Wenn nein - warum nicht? Ist es schlimmer, wenn ein U-Bahnbau das Kölner Stadtarchiv zerstört, oder wenn die Web Analyse Daten der vergangenen Jahre verloren gehen?
Der Grund dieser Fragestellungen ist, dass viele Unternehmen sehr vergangenheitsbezogen denken. Aus Angst historische Daten zu verlieren werden Web Analyse Tools nicht ausgetauscht, trotzdem es vielleicht bessere, passendere, billiger Tools gibt. Sollte das Tool gewechselt werden? Was passiert mit den angefallenen Daten? Kann ich die Altdaten in mein neues Tool importieren? Was? Das kostet Geld? Wie kriege ich die Daten aus dem Alten Tool überhaupt heraus? Och nee - dann mache ich doch lieber alles wie bisher...
Insbesondere das Mittlere- und das Top Management verlangen häufig nach sehr langen Zeitraumvergleichen. Denen muss dann gelegentlich erklärt werden, dass ein Vergleich der letzten fünf Jahre im Internet nur eine geringe Aussagekraft hat.
Aus meiner Sicht sind historische Daten in den meisten Fällen völlig überbewertet! Wer analysiert wirklich noch die Daten von vor drei Jahren (oder noch älter)? Wir neigen oftmals dazu uns nicht von Daten trennen zu wollen. Ebenso wie wir uns ungern von anderen liebgewonnenen Dingen trennen. Ein Wohnungsumzug veranlasst einen manchmal dazu auszumisten und hinterher, nachdem man sich von vielen Dingen getrennt hat, stellt man fest, dass man nichts von dem vermisst, was man jahrelang mit sich rumgeschleppt hat.
Web Analyse Daten sind wichtig! Doch je älter sie werden, desto mehr verlieren sie an Wert!
Hier fünf Gründe warum dies so ist:
1. Die Website verändert sich!
Idealerweise "lebt" Ihre Website. Nicht nur Landin Pages ändern sich regelmäßig, auch die Inhalte auf der Website. Prozesse, Inhalte, Angebote, Preise. Sieht Ihre Website wirklich noch exakt so aus wie vor drei Monaten?
Wenn Sie aktiv Web Analyse betreiben sollten all diese Fragen mit NEIN beantwortet werden. Vielleicht haben Sie neue Bezahlmethoden eingeführt, Ihren eCommerce Bereich erweitert, einen Supportbereich erstellt, Social Media Aktivitäten vorgenommen oder integriert oder Ihre Website nach SEO Gesichtspunkten optimiert? Jede Änderung an Ihrer Website lässt historische Web Analyse Daten wertloser werden.
Damit meine ich nicht die Daten der letzten Wochen, sondern die der vergangenen Jahre. Es besteht einfach keine Vergleichbarkeit mehr die vernünftige Aussagen zulassen.
2. Ihre Besucher ändern sich!
All in der Web Analyse erhobenen Daten werden anonym gespeichert und dargestellt (vereinfacht dargestellt - ein Datenschützer würde mir vermutlich widersprechen). User kaufen sich neue Rechner (was meinen Sie, welchen Einfluss Netbooks oder das iPad auf die Web Analyse Daten haben werden?), installieren neue Browser, fahren Updates und - auch das soll es wirklich geben - löschen Ihre Cookies!
Durch diese genannten Gründe werden vergangenheitsbezogene Daten immer wertloser. Je länger Sie zurückblicken, desto weniger akkurat sind die Daten, denn Ihre User verhalten sich nicht so, dass Sie die besten Daten erheben können, sondern so wie sie wollen. Und dazu gehört auch das Löschen von Cookies und der Austausch oder die Verwendung verschiedener Soft- und Hardware.
3. Die Technik ändert sich!
Auch Toolanbieter passen sich der Zeit an. Zugegeben, mittlerweile ist es schon eine Weile her, aber vor einiger Zeit waren 3rd Party Cookies up to date. Mittlerweile nutzen die meisten Anbieter 1st Party Cookies. Vorher war es der Wechsel von Logfiles zu Page Tags.
Andere verändern die Messung von bspw. Unique Visitors und setzen neben Cookies Fingerprint Verfahren ein. All dies hat Auswirkungen auf die Verlgeichbarkeit der historischen Daten!
4. Das Internet ändert sich!
Alles was online passiert passiert schnell. Ständig gibt es neue Hypes und Trends. Erinnert sich überhaupt noch jemand an Second Life? Es schien als wäre es "the next big thing" und ist mittlerweile komplett aus dem Fokus verschwunden. Stattdessen gibt es Twitter, Facebook, Social Bookmarks, Social Media im Allgemeinen. Suchmaschinen ändern sich, mal heißen Sie MSN, dann Live und plötzlich Bing.
All dies beeinflusst Ihre Web Analyse Daten. Wenn Sie vor zwei Jahren auf Facebook eine Kampagne gestartet hätten, ist diese sicherlich nicht vergleichbar mit einer Kampagne, die Sie jetzt auf Facebook platzieren würden.
Dinge entwickeln und ändern sich - und je mehr und je schneller dies passiert desto weniger Wert werden Ihre älteren Web Analyse Daten!
5. Ihre Firma ändert sich!
Neben den vorangenannten Punkten wird sich auch Ihr Unternehmen in den letzten Jahren verändert haben. Neue Mitarbeiter sind hinzugekommen, andere haben das Unternehmen verlassen. Wie bei einem Fussballverein der ständig seinen Trainer wechselt (hierzu bitte keine Kommentare ;-) bringen neue Mitarbeiter, oder Führungskräfte, immer einen Wechsel. Auch dies kann die Qualität der älteren Web Analyse Daten beeinflussen.
Denn wenn das Tracking verändert oder angepasst wurde, weil irgendjemand in dem Unternehmen andere oder neue Vorstellungen davon hatte wie die Daten erhoben werden sollten, beeinflusst dies die Konsistenz der vergangenen Daten.
Vergangenheitsbezogene Daten werden also auch hierdurch im Zeitverlauf wertloser.
Diese fünf Punkte geben genügend Anlass darüber nachzudenken, ob man wirklich Terabytes an Daten der vergangenen Jahre mit sich herumschleppen muss.
Benötigen Sie wirklich alle Details der letzten Jahre?
Wenn Sie sich nur auf die kürzere Vergangenheit beschränken, so haben Sie viel mehr Möglichkeiten Einfluss zu nehmen. Mit weniger Ballast fährt man schneller. Wenn Sie sich auf aktuellere Daten konzentrieren, basierend hierauf Handlungen und Optimierungen vornehmen, so werden Sie feststellen, dass Sie so viel mehr Geschwindigkeit aufnehmen können.
Wenn Sie also bereits wissen, dass die Daten die Sie jetzt haben in Kürze weniger Wert sein werden - dann nutzen Sie diese doch am besten dann, wenn sie am meisten Wert sind. Also jetzt!
Kann ich denn ohne alte Daten leben?
Jein. Zum einen werden Sie sehr schnell sehr viele neue Daten generiert haben, so dass Sie unter Umständen sogar ohne alte Daten leben können. Es gibt genügend Beispiele, dass dies funktioniert.
Auf der anderen Seite kann es absolut Sinn machen, gewisse ältere Daten aufzubewahren. Dies sollten jedoch nicht sämtliche Detaildaten der vergangenen zehn Jahre sein. Es reicht in der Regel völlig aus, wenn Sie aggregierte Daten speichern. Besuche, Top Referrer, Absprungraten, Conversion Rates und vielleicht monatlich Umsätze und aggregierte Daten über Ihre Top-Kategorien.
Diese Daten reichen völlig aus, wenn Sie in einem wöchentlichen oder gar monatlichen aggregierten Zustand vorliegen. Der Grund hierfür ist, dass man doch das ein oder andere Argument in der Hinterhand hat um Veränderungen zu bestätigen oder zu argumentieren - oder einfach um zu beweisen wie erfolgreich Ihre Arbeit ist!
Diese Daten können Sie so lange aufbewahren wie Sie wollen. Ein einfaches Excel Sheet kann hier ausreichend sein - eine Integration in Ihre Web Analyse Tool ist dafür noch nicht mal notwendig.
Meistens ist die Angst vor dem Verlust vergangenheitsbezogener Daten sehr groß - doch wenn Sie dann wirklich nicht mehr da sind fragt auch keiner danach.
Bewahren Sie dennoch wirkliche Detaildaten für mindestens ein Jahr auf um saisonale Trends erkennen zu können.
Die Integration vergangenheitsbezogener Daten ist bei vielen Web Analyse Tools möglich. Oftmals ist dies mit Kosten verbunden. Fragen Sie sich daher, ob ein Integration wirklich sinnvoll ist. Sind die Daten überhaupt vergleichbar und werden diese überhaupt benötigt? Oder will man sie bei einem Toolwechsel nur in dem neuen Tool haben damit man sie hat und weil man sie hatte?
Wirkliche Verbesserungen an Ihrer Website werden Sie nur mit aktuelleren Daten erzielen, nicht mit denen von vor drei Jahren!
Es ist nicht leicht anhand der Daten in einem Web Analyse Tool aktionsorientierte Empfehlungen abzugeben und Dinge wirklich besser zu machen. Dafür bedarf es eines guten Web Analysten! Ich empfehle daher sich eher auf aktuelle Daten (Tage, Wochen, Monate) zu beschränken und sich in Bezug auf die Web Analyse eher weniger Gedanken über die Geschichte zu machen (in anderen Belangen ist dies allerdings durchaus sinnvoll!!!).
Sollten Sie derzeit mit dem Gedanken spielen Ihre Web Analyse Tool zu wechseln, so verbringen Sie nicht zu viel Zeit mit historischen Daten. Sie werden früh genug neue historische Daten haben. Sorgen Sie sich nicht um alte Daten - sorgen Sie lieber dafür, dass Sie die aktuellen Daten nutzen und Ihr Unternehmen nach vorne bringen!
Und nun Sie! Stimmen Sie überein oder haben Sie eine andere Meinung? Habe ich etwas vergessen? Schreiben Sie Ihre Meinung, Ihre Kritik, Ihre Übereinstimmung in einem Kommentar!
CMS Watch Web Analytics Report 2010
vom 29.04.20100 Abrufe
Der CMS Watch wurde aktualisiert, erhält neue Inhalte und enthält Erkenntnisse zu den großen und relevanten Web Analytics-Anbietern
Die wesentlichen Unterschiede - bezogen auf die grafische Darstellung - sind:
- Google Analytics: die Anbieterentwicklung hat sich deutlich verlangsamt
- Nedstat: die Produktentwicklung ist nach diversen Releases nun wieder als normal eingestuft worden (statt wie im Vorjahr sehr schnell)
- Omniture: aufgrund des Kaufs durch Adobe nicht mehr als Spezialist eingestuft, die Anbieterentwicklung hat sich jedoch nicht verringert
- WebTrends: Produktentwicklung wird als sehr gut eingestuft (im Vorjahr sehr langsam)
- Yahoo Analytics: gut entwickelt und wechselt von turbulenten Zeiten zu kontinuierlicher Entwicklung
Hier die neue Grafik für Web Analytics 2010
Auszüge aus dem CMS Watch Report können kostenfrei downgeloadet werden, der eigentliche Report kostet $ 1.950,-. Hier geht´s zur CMS Watch-Übersicht:
Web Analytics im Unternehmen - Auswahl und Einbindung
vom 29.04.20100 Abrufe
Euroforum hat vor kurzem den Management-Lehrgang "Der zertifizierte Web Analytiker" gestartet. Als einer der fünf selektierten Autoren kann ich Ihnen hier einen Auszug von Kapitel 5 (Web Analyse im Unternehmen - Auswahl und Einbindung) veröffentlichen.
(Auszug aus Kapitel 5)
Website-Relevanz
Nicht für jedes Unternehmen hat die eigene Website bereits die Relevanz, die es in der heutigen Zeit haben sollte. Selbstverständlich gibt es Unternehmen, die ihre sehr spitze Zielgruppe so gut kennen, dass sie die Website nicht als Lead-Generierungsmodell nutzen müssen (z. B. Heidelberger Druckmaschinen) oder als Serviceseite ausbauen. Jedoch ist im beginnenden 21. Jahrhundert die professionelle Darstellung und damit auch ein Zusatznutzen über die Website Pflicht. Der häufig benutzte Vergleich der elektronischen Visitenkarte und des ersten möglichen Eindrucks über das Unternehmen (durch die Website) sollte jeden Unternehmer veranlassen, die eigene Website bzw. die eigene(n) Domain(s) so darzustellen und zu bewerten, wie es die aktuelle Nutzungslandschaft verlangt.
Abbildung: Relevanz-Aktualitäts-Modell (Haberich): Je aktueller die Website Inhalte und je relevanter die Website (gemessen am Umsatzanteil des Unternehmens-Gesamtumsatzes und der Höhe des Traffics), desto wichtiger ist bei solch einer Website die Einführung/Implementierung und Nutzung einer Web Analytics Lösung
Businessoptimierung
Ohne Website Analytics kann eine gezielte Businessoptimierung im Online-bereich nicht erfolgen. Zusätzlich bietet die Onlineplattform die Möglichkeit, das Business selbst zu optimieren, denn in Zeiten des Web Advanced (die Formulierung Web 2.0 scheint irreführend, da sie impliziert, dass Web 1.0 abgelöst wurde – stattdessen erfolgte eine Erweiterung bzw. Weiterentwicklung) Informationen von Kunden und potenziellen Kunden über die Website direkte Einsichten in die Modellpolitik, die Modellpalette, das Serviceangebot oder auch die Unternehmensdarstellung haben können.
Um das eigene Geschäft optimieren zu können, müssen Besucher auf der Website analysiert werden. Dies ergibt ebenfalls Aufschluss über die Zufriedenheit des Kunden: Ergebnisse aus Online-Fragebögen können direkt in Web Analytics Tools eingebunden und mit weiteren Daten verbunden werden, sodass Schlussfolgerungen unmittelbar möglich sind.
Der Begriff Businessoptimierung ist natürlich sehr weitfassend und kann hier nicht in jedem Detail aufgezeigt werden. Die Praxis zeigt jedoch, dass es diverse Möglichkeiten gibt, Onlinebusiness zu optimieren und gewonnene Informationen zu Optimierungsansätzen zu nutzen.
Dies kann in regelmäßigen Onlinekampagnen erfolgen (Bannerwerbung, Suchwortschaltung), in Aktionen zur Kundenansprache (E-Mail, Newsletter, RSS Feeds) oder aber im täglichen Umgang mit den relevanten Buchungsplätzen auf einer Startseite. Nur diejenige Meldung hat ein Recht auf die Platzierung auf der Startseite, die auch anhand von Messgrößen diesen Platz rechtfertigen kann. Und selbst dann ist eine weitere Optimierung möglich: Ist die Überschrift treffend und ansprechend gewählt? Stimmt die Relation Text/Bild? Wie hoch ist der Anteil an Fremdwörtern (ist dieser zu hoch)? Gibt es relevante Links im Text, die zu Detailinfos führen? Verfügt der Artikel über interaktive Elemente wie Kommentar oder Chat-Funktion etc.?
Wichtig ist es, erneut zu betonen, dass die Gewichtung von Web Analytics innerhalb des Unternehmens derart gegeben sein muss, dass die Daten aus der Web Analyse einen direkten Einfluss in das tägliche Geschehen ermöglichen, also auch genutzt werden. Handlungen, seien diese auf operativer oder strategischer Ebene, im täglichen oder längerfristigen Zeitraum, sollten auch direkt von Web Analytics beeinflussbar sein, wenn Erkenntnisse zu einer Verbesserung führen können......
5 Warum in Web Analyse investieren?
5.1 Online Ziele
5.2 Website-Relevanz
5.3 Business-Optimierung
6 Investition in Web Analytics
6.1 Einbindung der Angebots-Segmente
6.1.1 Lizenz/Abonnement
6.1.2 Traffic/Seitenaufrufe
6.1.3 Services
6.1.4 Sonderleistungen
6.2 90/10 bzw. 70/30 Regel
6.3 Profil des Web Analysten
6.4 Technische Partnerschaften und Anbindungen
7 Einbeziehung der Unternehmensführung in Web Analytics
7.1 Relevante Daten für den Chef
7.2 Chef für Web Analytics gewinnen
7.3 Handlungsemfehlungen aufgrund von Web Analytics gewinnen
8 Entscheidung auf Grundlage von Daten
8.1 Top-Down Anforderung
Zusammenfassung
Übungsaufgaben
Lösungen
Literaturverzeichnis
Der Lehrgang, der sich an Einsteiger aber auch Fortgeschrittene richtet, ist Mitte März gestartet, eine Neuauflage aufgrund des hohen Andrangs ebenfalls geplant. Timo Aden, ebenfalls Web Analytics-Blogger, hat vor kurzem nun auch einen lesenswerten Artikel zur "Positionierung von Web Analytics im Unternehmen" verfasst.
Dass noch Optmierungsbedarf beim Einsatz von Web Analytics bei großen Unternehmen (z.B. DAX 30) besteht, können Sie hier nachlesen: Web Analytics im DAX.
Conversion Camp 2010 in Frankfurt // 02. September 2010
vom 27.04.20100 Abrufe
Das Jahr steht unter dem Stern der Conversion Rate Optimization (CRO). Wie ich darauf komme? Ganz einfach. Neben der Conversion Conference im Oktober in Hamburg, gibt es nämlich jetzt auch Anfang September in Frankfurt das Conversion Camp 2010. Zuviel des Guten? Finde ich überhaupt nicht, denn Conversion Rate Optimierung ist m.E. eines der aktuell spannendsten [...]
Twitter Weekly Updates for 2010-04-25
vom 25.04.20100 Abrufe
I'm at Augmented Reality Business Conference. http://4sq.com/aMoEg0 #
I'm at Bar 3 (Weydingerstraße 20, Linienstr, Berlin). http://4sq.com/7qjuvT #
I'm at Gaststätte 3 (Weydinger Str. 20, Berlin). http://4sq.com/9lcnDh #
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Twitter Weekly Updates for 2010-04-18
vom 18.04.20100 Abrufe
KristaNapier
@Verold won top startup at TiEQuest Toronto last night. Congrats Jad and Matthew! http://bit.ly/7b2JTR (via @KristaNapier) #
SAS enters social media measurement http://bit.ly/ciZ5Q4 Emphasis on analysis not monitoring. Does SM measurement grow up? (via @feiner) #
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Was hat Adobe mit Omniture vor?
vom 16.04.20100 Abrufe
Hier erfahren wir ein Stück mehr dazu - (Kostenfreie) Einbindung in Adobe Suite vollzogen
Adobe Systems hat heute die Adobe® Creative Suite® 5 angekündigt, die neue Version der Design- und Entwicklungs-Anwendungen für gewissermaßen alle kreativen Aufgabenstellungen. Im Vordergrund der Produktentwicklung standen Interaktivität, Geschwindigkeit und verbesserte Möglichkeiten für das Erstellen medien- und geräteübergreifender digitaler Inhalte und Marketingkampagnen.
Die Creative Suite 5-Produktfamilie enthält neue Versionen der bekannten Kreativwerkzeuge und bietet deutliche Verbesserungen für die Arbeitsabläufe von Designern und Entwicklern. Erstmals bieten die Produkte der Creative Suite 5 integrierten Zugriff auf Omniture Technologien, um Online-Inhalte und digitales Marketing zu messen und zu optimieren. Dazu werden von Webseiten und anderen Quellen generierte Informationen erfasst, gespeichert und analysiert. Darüber hinaus wurde die Creative Suite 5 mit Adobe Flash® Catalyst™ um eine völlig neue Komponente ergänzt, die es ermöglicht, interaktive Inhalte zu erstellen, ohne Code schreiben zu müssen. Flash Catalyst verbessert die Zusammenarbeit zwischen Designern und Developern.
Die Adobe CS5-Produktfamilie ermöglicht bereits die Erstellung von Inhalten und Anwendungen für den Flash Player 10.1 sowie Adobe AIR® 2. Beide Komponenten werden voraussichtlich noch in der ersten Jahreshälfte 2010 erhältlich sein und sind für eine hohe Leistungsfähigkeit auf Mobilgeräten optimiert. Durch die Nutzung nativer Gerätefähigkeiten bieten sie eine reichhaltige, überzeugende Performance.
„Während die Creative Suite 5 weiterhin die Adobe-Tradition belegt, immer wieder erstaunliche neue Funktionen herauszubringen, soll sie vor allem Verleger und Kreative bei der Herausforderung unterstützen, profitable Geschäftsmodelle rund um digitale Inhalte zu schaffen“, so Shantanu Narayen, President und Chief Executive Officer Adobe Systems. “Indem wir ausgeklügelte Analysemöglichkeiten für Online-Geschäfte mit unseren Kreativwerkzeugen verbinden, gewährleisten wir, dass Verleger, Designer und Vermarkter optisch ansprechende digitale Angebote medien- und geräteübergreifend erstellen, verbreiten und optimieren können.“
Grenzenloses Design
Über 250 neue Funktionen wurden in die Adobe Creative Suite 5 Master Collection aufgenommen. Mit neuen interaktiven Dokumenten und einer erweiterten Unterstützung elektronischer Lesegeräte treibt InDesign CS5 den Übergang zum digitalen Publishing voran. Das Erstellen und Bearbeiten digitaler Bilder wird durch die neue Kantenverbesserung in Photoshop CS5 optimiert. Die hinter dieser Funktion stehende Technologie erkennt Kanten deutlich besser und führt beim Maskieren schneller zum gewünschten Ergebnis. Eine weitere neue Funktion in Photoshop CS5 ist Content Aware Fill (inhaltssensitives Füllen). Damit lassen sich Elemente eines Bildes entfernen und die gelöschten Pixel automatisch und perfekt durch auf die Umgebung abgestimmte Pixel ersetzen. Über die neuen Pinsel-Optionen im Adobe lllustrator CS5 können Anwender Pinsel mit variabler Breite erstellen und die Breite an jedem beliebigen Punkt des Pinselstrichs präzise anpassen.
Schnelleres und präziseres Arbeiten
Kreative Arbeitsabläufe beschleunigen und optimieren
Die Adobe Creative Suite 5-Produkte sind mit dem neuen Adobe CS Live* integriert. Dabei handelt es sich um ein Set von fünf Online-Diensten, die wichtige Bestandteile des kreativen Workflows beschleunigen und Designern die Möglichkeit geben, sich darauf zu konzentrieren, hochwertige Arbeiten zu erstellen. Die CS Live Online Services werden für einen begrenzten Zeitraum kostenfrei angeboten und umfassen derzeit folgende Dienste: Adobe BrowserLab, Adobe CS Review, Acrobat.com, Adobe Story and SiteCatalyst® NetAverages™ von Omniture. Mit Adobe CS Review ist die Online-Überprüfung von Design-Entwürfen direkt aus den Creative Suite 5-Anwendungen heraus möglich, während Adobe BrowserLab ein unentbehrliches Werkzeug für das Testen von Webseiten-Inhalten auf verschiedenen Browsern und Betriebssystemen ist. NetAverages liefert Nutzungsdaten aus dem Web. Diese Daten helfen dabei, Mutmaßungen beim Design für das Web und mobile Geräte bereits früh im kreativen Prozess zu reduzieren. Adobe Story ist ein Werkzeug für die Zusammenarbeit beim Schreiben von Drehbüchern und vereinfacht Arbeitsschritte der Produktion und Postproduktion in der Creative Suite 5 Production Premium. Um den Informationsaustausch mit Kollegen und Kunden weltweit zu verbessern, wurde zudem der Zugriff auf die Dienste von Acrobat.com, beispielsweise das Webkonferenz-Angebot Adobe ConnectNow, mit aufgenommen.
Sebastian Baus wird Head of Consulting bei Webcontrolling-Anbieter Mindlab
Seit Anfang 2010 verstärkt Sebastian Baus als neuer Head of Consulting das Beratungsteam des Webcontrolling-Anbieters Mindlab Solutions GmbH in Esslingen. In dieser Funktion zeichnet der Webanalyse-Experte sich insbesondere für den erfolgreichen und individuell abgestimmten Einsatz der Mindlab-Lösungen beim Kunden verantwortlich.
Sebastian Baus unterstützt außerdem die Geschäftsleitung beim strategischen Aufbau und der Entwicklung von Kundenkontakten. Sein Ziel ist es, die Erfahrung Internet für Unternehmen greifbarer zu machen und für Kunden Lösungen abgestimmt auf ihre spezifischen Bedürfnisse zu entwickeln.
Sebastian Baus kommt von der Allianz-Versicherungs AG und war hier unter anderem für den Aufbau eines Tracking- und Analysesystems zur Bewertung von Marketingmaßnahmen sowie für die SEM- und SEO-Maßnahmen, den Tarifrechner und für das Kooperationsmanagement mit anderen Finanzportalen verantwortlich. Außerdem war Baus bei der Allianz stellvertretender Vertriebsleiter und Mitglied im Center of Competence (COC) Direct Europe mit Beratungsaufgaben für andere Beteiligungen und Unternehmungen des Allianz Konzerns in Europa.
Datenschutzdebatte mit Peter Schaar und eMetrics 2010 Recap
vom 14.04.20100 Abrufe
So, besser spät als nie. Nach der eMetrics war der Arbeitsberg, dann Osterurlaub und zwischendurch hatte ich meine Mitschriften nicht zur Hand. Deswegen kommt mein Rückblick jetzt sehr spät.
Ich bin auch am Vorabend schon angereist und wie Moritz in seinem eMetrics und SMX Recap auch schon festgehalten hat, war dieses Treffen wirklich gut und sollte [...]
Apple verbietet Tracking von iPhone Apps
vom 14.04.20100 Abrufe
In den aktualisierten Entwickler-Richtlinien verbietet Apple im Absatz 3.3.9 die Verwendung von Drittanwendungen und damit auch den Einsatz von Tracking- und Web Analytics Tools. Hier mal ein paar Ausschnitte aus den Richtlinien:
… the use of location-based User Data for enabling targeted advertising in an Application is prohibited unless targeted advertising is the purpose of such [...]
Aufklärung: Video zur aktuellen Datenschutz-Diskussion
vom 13.04.20100 Abrufe
Aufklärung ist immer ein guter Weg: das hat sich auch das Institut für IT-Recht gedacht und hat kurzerhand ein Aufklärungsvideo zu den aktuell anherrschenden Datenschutzdiskussionen im Bezug zur Verwendung von Tracking-Tools veröffentlicht. Inhalt sind Details und Erläuterungen zu den Bestimmungen des Düsseldorfer Kreises (zur Vorgeschichte siehe hier). Unterm Strich finde ich diese Art der Aufklärung [...]
Video: Datenschutzkonforme Tracking-Tools
vom 13.04.20100 Abrufe
Das Institut für IT-Recht hat ein Video zum Datenschutzkonformer Einsatz von Tracking-Tools online gestellt. Darin wird der Beschluss des Düsseldorfer Kreises erläutert und kommentiert.
Überraschend neues gibt es in dem Video nicht, Tools, die die IP-Adresse speichern sind unzulässig, Google Analytics ist unzulässtig, usw. Aber manchmal sagt ein Bild – oder eben Video – mehr als 1000 Worte… Also Daumen hoch für die Idee ... [mehr]
Neunzehntes MONTAGS-Interview auf Web Analytics Europa - Heute: Marco Hassler
vom 12.04.20100 Abrufe
Web Analytics Europa interviewte Marco Hassler, erfolgreichen Web Analytics-Buchautor, der mit seinem Buch "Web Analytics" bereits die 2. und überarbeitete Auflage auf den Markt gebracht hat
Frage 1:
Wie definieren Sie Web Analytics? Ich fasse den Begriff gern etwas weit auf und zähle alle Analyse-Instrumente zu Web Analytics, welche zur Verbesserung eines Online-Angebots genutzt werden können. Dazu zählen neben den klassischen Analytics Tools auch Instrumente wie Multivariate Tests, Online-Surveys, persönliche Benutzerinterviews oder andere Elemente des User Centered Design Ansatzes.
Frage 2:
Welche Bedeutung hat Web Analytics aktuell und welche Bedeutung sollte es Ihrer Meinung nach haben? Web Analytics hat im europäischen Raum stark an Bedeutung gewonnen in den letzten Jahren. Trotz dieser positiven Entwicklung wird das Thema immer noch zu operativ und zu wenig strategisch behandelt. Die Performance des Online-Kanals wird in absehbarer Zukunft für viele Unternehmen noch geschäftsrelevanter werden als bisher. Die Messung der Online Performance sollte daher genauso wie die Verkaufszahlen in traditionellen Kanälen gemonitored werden – egal ob ein Unternehmen online Produkte verkauft oder die Website nur zur Verkaufsanbahnung nutzt.
Frage 3:
Wie sieht eine gut gestaltete Website aus? Eine Website ist dann gut gestaltet, wenn sie sowohl den Bedürfnis-Mix der Besucher effizient abdeckt als auch die Online-Ziele eines Unternehmens erfüllt. Die Methoden oder Denkweisen hinter diesen beiden Bereichen sind User Centered Design und Online Performance. Die Vereinigung dieser beiden Bereiche auf einer Website ist meist schon Herausforderung genug, da sie sich nicht zwingend überschneiden müssen oder gar gegenläufig sind. Die Vermittlung eines Erlebnisses beim Besuch der Website kann daher oft ein gutes Verbindungsglied zwischen den Nutzer- und Unternehmenszielen sein.
Frage 4:
Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen und Ihrem Web Analytics Tool? Namics hat sich als Full Service Internet-Agentur darauf fokussiert, den Online-Erfolg unserer Kunden zu steigern. Damit dies nicht nur ein Lippenbekenntnis und Verkaufsargument ist, ist es notwendig, die internen Prozesse in einem Projekt anzupassen und auf Online-Erfolg zu trimmen. In unseren Projekten wird deshalb ein Modell namens „Performance Cycle“ konsequent angewendet, bei welchem an verschiedenen Zwischenschritten im Projekt der Arbeitsstand auf die Zielerreichung überprüft wird. So überprüfen wir zum Beispiel bereits erste Entwürfe eines Website-Designs auf seinen Erfolg z.B. in Punkto Verkaufsorientierung an ausgewählten Nutzern - lange bevor der erste Besucher auf die Website gelangt oder sich mit Web Analytics-Daten Erfolge auswerten lassen.
Frage 5:
Welche Erfolge können Unternehmen mit Web Analytics erzielen? Nennen Sie bitte auch ein Referenzprojekt. Der Hauptnutzen von Web Analytics ist eigentlich, seine Besucher und Kunden besser zu verstehen und ein Angebot auf deren Bedürfnisse besser abzustimmen. Auch wenn das etwas banal klingen mag – in anderen Medien wie TV, Radio, Zeitung usw. fehlt genau diese Feingranularität des Nutzerfeedbacks. Wichtig ist es dann aber, die Granularität nicht wieder aufzulösen und allgemeine Kennzahlen wie z.B. Besucher, Seitenaufrufe etc. in den Vordergrund zu stellen.
Lässt man sich auf die Feinheiten von Auswertungen ein und versucht man seine Besucher zu verstehen, lassen sich damit kompetitivere Angebote erstellen und ein Vorsprung gegenüber der Konkurrenz erreichen. Schon ein Klassiker diesbezüglich ist die Geschichte eines Outdoor-Shops, der beim Monitoring der Suchbegriffe in der internen Suche feststellte, dass eines der häufigsten Keywords „Kajak“ war – obwohl es gar keine Kajaks im Angebot gab. Aufgrund dieser Erkenntnis wurden Kajaks ins Verkaufssortiment aufgenommen und wurden zu einem Verkaufsrenner in dem betreffenden Jahr.
Frage 6:
Worauf sollte man bei der Auswahl eines Web Analytics Anbieters achten? Wichtig erscheint mir, dass man sich nicht vom Funktionsumfang und vielen netten – und gelegentlich auch sehr nützlichen - Features eines Produktes blenden lässt. Vielmehr stellen wir uns bei unseren Kunden jeweils gemeinsam die Frage, welches die Ziele einer Website sind und wie die Zielerreichung gemessen werden kann. Diese Messgrößen- welche dann wirklich KPIs sind, da sie Ziele direkt oder indirekt messen – sollten von einem Web Analytics System möglichst einfach und ohne viel Customizing-Aufwand integriert werden können. Wenn man anhand solch konkreter Aufgabenstellungen verschiedene Systeme miteinander vergleicht, tun sich meist schon große Unterschiede auf. Wenn dann immer noch mehrere Systeme gleichauf sind, empfehlen wir jenes zu nehmen, welches für den besten Preis die feinsten Segmentierungsmöglichkeiten bietet. Auf diese Weise fließen sowohl strategische wie auf operative Kriterien in die Wahl eines Produktes mit ein.
Frage 7:
Welchen Trend sehen Sie für Web Analytics/Web Controlling in den nächsten 2-3 Jahren? Der Fokus von Web Analytics Systemen ist heute noch stark auf Onsite-Aktivitäten eingeschränkt, d.h. die Überwachung dessen was sich auf einer Website selbst tut. Morgen – und eigentlich auch schon heute – interessiert aber mindestens so stark, was über die eigene Website hinaus zum eigenen Produkt oder Unternehmen gesagt wird. Ich denke dabei natürlich an Soziale Dienste wie Facebook, Twitter, Blogs, Foren etc. Die nahtlose Verknüpfung von solchen Buzz-Monitoring-Tools mit Web Analytics-Daten und Website-Zielen steckt heute noch in den Kinderschuhen, wird aber in den nächsten Jahren sicher eine zentrale Komponente bei Web Analytics Tools einnehmen.
Frage 8:
Eine Frage, die Sie gerne beantworten würden, aber niemand stellt (inklusive Antwort).
Wieso schreibt man eigentlich 550-Seiten starkes Buch über Web Analytics? Vor einigen Jahren – da war Web Analytics noch nicht so ein zentrales Thema hierzulande – hat Namics in einem kurzen Whitepaper die wichtigsten Strategien und Erfolge von Web Analytics festgehalten. Rückblickend war das ganze eher beschreibend und beschränkt innovativ, hat aber ein enormes Interesse geweckt. Als ich mich vor zwei Jahren an die Überarbeitung des Whitepapers machen wollte, kamen immer neue Aspekte dazu und das ganze schwoll schon fast auf Buchdicke an. Da ich täglich mehrere Stunden im Zug zur Arbeit fahre, hab ich die Zeit dann tatsächlich dafür genutzt, ein Buch daraus zu machen. Die zweite Auflage von „Web Analytics“ ist eben erschienen und bei Amazon erhältlich.
Allgemeine Informationen:
Ihr wichtigster KPI: Die Conversion-Rate für ein individuell definiertes Website-Ziel
In der Branche seit: 2001
Ihre (privaten oder/und beruflichen) Interessen: Internet im Allgmeinen, Skifahren, Mountain Biking in den Alpen und anderen großen Gebirgen dieser Welt – jetzt dann grad in den Anden
Ihr Alter: 32
Ihre Büro-Adresse: Teufenerstrasse 19, 9000 St. Gallen, Schweiz
Ihre Website-Adresse: www.namics.com und www.web-analytics-nutzen.de
Insight on Insight - Part 1 http://ff.im/iL4Xk #
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Online Analytics: Wie eMail-Kampagnen und Website-Analyse sich ergänzen
vom 08.04.20100 Abrufe
eMail-Marketing ist längst ein etabliertes Element im Marketing-Mix. Doch es wird für die mailenden Unternehmen immer schwieriger, mit ihren Kampagnen die eMail-Empfänger direkt zu erreichen. Analysen von Kampagnen zeigen auf, wie es geht.
Die eMail-Kampagnen werden immer aufwändiger, bauen etwa Elemente des Web 2.0 ein, um so ihr eigentliches Ziel - in der Regel die Steigerung der Konversionsrate - zu erreichen. In den Jahren 2004 bis 2008 kann man eine deutliche Abnahme der Open Rate, also der Anzahl der vom Empfänger geöffneten Mails, von 40 auf zwanzig Prozent verzeichnen.
Das Remailing Konzept - Maximierung der Konversion
Bei all diesen Zahlen stellt sich natürlich die Frage, wie man den Erfolg der Kampagnen messen und die Mailing-Aktionen entsprechend optimieren kann. Vielfach wird jedoch nach wie vor nach dem Gießkannenprinzip gearbeitet, nach dem Motto "Bei einer ausreichend großen Anzahl von Empfängern werden wir schon Resultate erzielen". Dieser Ansatz ist jedoch mehr als ineffektiv und verursacht hohe Kosten. Die Empfänger irrelevanter Mails löschen diese zudem meist direkt wie Spam.
Erfolgsversprechender sind gezielte Kampagnen, die mittels Segmentierung auf entsprechende Empfänger zugeschnitten werden. Dies gilt insbesondere für die Gewinnung von Kunden, die auf ein erstes Mailing nicht oder nicht wie gewünscht reagieren. Hierfür werden Erkenntnisse aus der Webanalyse in die Mail-Kampagne integriert mit dem Ziel, durch eine intelligente Segmentierung der Zielgruppen, jedem einzelnen Kunden überzeugende Botschaften zu übermitteln. So können zwei relevante Online-Disziplinen zum ersten Mal effizient miteinander kommunizieren.
Dabei zeigt sich, dass Unternehmen, die Web-Analytics-Daten berücksichtigen, fast viermal so viel Umsatz und sage und schreibe 18-mal größere Gewinne erzielen als solche, die einfache Mailings ohne Zielgruppenausrichtung verwenden (Quelle: Forrester Consulting Studie "Integration von Web Analytics und E-Mail Marketing zur Steigerung der Kampagnen-Performance"). Insbesondere Remarketing-Maßnahmen können auf diese Weise optimiert werden: So lassen sich durch integrierte Kampagnen Empfänger identifizieren, die an unterschiedlichen Punkten des erwünschten Prozesses "ausgestiegen" sind und entsprechend spezielle (Remailing-) Kampagnen entwickeln, um deren Interesse zu wecken oder auf spezielle Themengebiete im Detail einzugehen.
Das Mailing
Um die eMail-Kampagnen mit der Webseiten-Analyse optimal zu verbinden, muss die genutzte Web Analytics-Lösung in der Lage sein, auch Mailing-Aktionen einzubinden. Durch ein einheitliches Management wird so ein genauer und detaillierter Überblick gewährleistet und der Erfolg kann leicht nachvollzogen werden. Im Idealfall erhalten die Kunden präzise Echtzeit-Daten über das Verhalten von eMail-Empfängern, nachdem diese per Link auf die Website gekommen sind. Wertvolle Informationen, wie die Anzahl versendeter Mails, Bounce Rate, Öffnungsrate und Klickrate, können direkt in der Lösung überwacht und in Kombination mit On-site-Verhalten und Konversion analysiert werden. Mit einer simplen Drag & Drop-Funktion können Besuchergruppen, die einen Prozess auf der Website abgebrochen haben, selektiert und für gezielte Remailings verwendet werden.
Darüber hinaus sind unter Umständen bereits vor dem ersten Versand entsprechende Änderungen beziehungsweise Anpassungen an der Homepage vorzunehmen, etwa die Gestaltung einer entsprechenden Landing-Page, die Integration von Messcodes und dergleichen.
Dafür wurden bereits im Erstmailing die Empfänger in Gruppen segmentiert: Bestandskunden und Newsletter-Abonnenten, die bislang noch nicht bestellt hatten, erhielten so unterschiedlich gestaltete Nachrichten. Die Open Rate betrug bei den Bestandskunden 12,4 Prozent mit einer Konversionsrate von 0,1 Prozent. Dies sind für ein ein erstes Mailing durchschnittliche und repräsentative Ergebnisse, die sich jedoch im Zuge der weiteren Kampagne steigern lassen können.
Vielfach werden bei ähnlichen Aktionen noch veraltete Segmentierungsmethoden, wie etwa Umfragedaten zur Kundenzufriedenheit, zu Grunde gelegt. Eine intelligente Bewertung durch Web Analytics ist jedoch in der Lage, detaillierte Empfängerlisten zu erstellen, beispielsweise nach geographischem Gebiet oder Kaufverhalten der letzten zwölf Monate. Ohne die Kombination der beiden Disziplinen wird die Zielgruppe nicht so detailliert erkannt und angesprochen, eine sehr breite Streuung der Empfänger ist unumgänglich.
Oftmals sind sogar bei reinen eMail-Kampagnen lediglich die Mail-Adressen bekannt, ohne Informationen, wer letztlich dahinter steckt. Ganz anders beim Einbeziehen von Web Analytics: Zusätzliche Informationen wie das allgemeine Nutzerverhalten aber auch die Kenntnis über Interessens-Schwerpunkte, Rubrik-Interesse oder gar detaillierter Nachfrage bei einzelnen Produkten können in die Auswahl der Zielgruppe mit einfließen. So können noch gezieltere Kampagnen lanciert werden.
Auf den Spuren der Kunden
In dieser ersten Phase wurde auch ein Funnel definiert, also ein Prozess, den der Adressat durchlaufen soll. Die verschiedenen Stufen innerhalb des Prozesses wurden vom Website-Betreiber gemeinsam mit den Spezialisten von Nedstat festgelegt, um herauszufinden, wie viele Besucher den Funnel vollendet haben und wie viele vorher bei welchen Stufen ausgestiegen sind. Typischerweise sieht ein solcher Funnel etwa so aus: Aufrufen der (unter Umständen extra geschaffenen und gestalteten) Landing-Page - Produktdarstellung - Warenkorb - Bestellvorgang - Bestellbestätigung. Die genaue Definition solch eines Funnels benötigt vorheriges Abstimmen mit den Abteilungen Marketing und Sales. Zudem werden die vorhandenen Analytics-Daten im Hinblick auf gewählte und beliebteste Seiten sowie Unterseiten, die von Besuchern auf dem "Weg durch die Website" benutzt werden, ausgewertet. Dabei kommt den Web Analytics-Spezialisten auch ihre jahrelange Branchenkenntnis zu Gute, so dass sie diese Inhalte ideal bedienen können.
Die so gewonnenen Informationen sind für ein erfolgreiches Remailing von fundamentaler Bedeutung. Durch die Integration der Mailingkampagnen in die Managementoberfläche der Web Analytics-Lösung stehen alle Informationen "auf einen Blick" zur Verfügung.
Hier lassen sich Konversionsraten feststellen und die Resultate lassen sich durch Segmentierung noch genauer aufschlüsseln:
Bei welchen Gruppen war das Mailing erfolgreich, bei welchen nicht? Welche Personengruppe stieg am häufigsten an welcher Stelle aus? Was für Schlüsse sind hieraus zu ziehen? Man kann genau erkennen, welche Click-Paths genommen, welche Seiten besucht wurden, wie lange der Visit gedauert hat, ob evtl. etwas in den Warenkorb gelegt aber dann doch nicht gekauft wurde, etc. Aus diesen Erkenntnissen lassen sich gezielte Remailings erstellen, bei denen die Nutzer beispielweise je nach "Ausstiegspunkt" eine entsprechend individualisierte Mail erhalten.
Das Remailing
Vor dem gezielten Remailing steht zunächst die Auswahl der Adressaten. Auch hier kann beispielsweise wieder in Kunden und Abonnenten untergliedert werden. Dabei kommt natürlich auch die Management-Strategie zum Tragen: Sollen die Bestandskunden im Rahmen eines Customer Relationship Managements besonders gepflegt werden, so bietet man diesen Preisnachlässe, Sonderkonditionen oder Produkt-Bundles an, während etwa die Newsletter-Abonnenten nur auf Produkt-Highlights oder ein neues Sortiment hingewiesen werden. Eine geeignete Web Analytics Lösung bietet hierbei im Idealfall unbegrenzte Filter- bzw. Segmentierungsmöglichkeiten auf technischer Ebene an. Nedstat hat dieses Ziel mit der Einführung von Live Segmentation erreicht und ermöglicht so eine einzigartige Verbindung und Auswertung der zur Verfügung stehenden Analysedaten. So gelten dann etwa die angebotenen Gutscheine oder Sonderkonditionen für die bevorzugten Produktkategorien oder Marken des Kunden.
In einem Anspracheprozess ist übrigens auch der umgekehrte Fall denkbar: Sollen vermehrt Neukunden gewonnen werden, kann man selbstverständlich ihnen einen Gutschein anbieten. Es versteht sich von selbst, dass ein zweites Mailing deutlich weniger Adressaten hat, als die ursprüngliche Aktion. Führt man es jedoch mit spezifischeren Angeboten durch, zeigt sich eine deutlich höhere Konversionsrate. Es ist möglich, Besuchersegmente in jeden beliebigen Web Analytics Report, zu jeder beliebigen Zeit und für jeden beliebigen Zeitraum einzufügen und so umgehend Resultate zu erhalten. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, nicht-konvertierende Besuchergruppen zu selektieren, wodurch zeitnah gezielte Remailings ausgesandt werden können. So kann im Anschreiben etwa darauf eingegangen werden, dass sich der Kunde für einen Artikel aus einem bestimmten Segment interessiert und dieses auch schon in den Warenkorb gelegt, es aber dann doch nicht gekauft hat.
Um ihn zu überzeugen, den Prozess doch abzuschließen, erhält der Kunde mit der Mail einen Gutschein-Code für genau diese Warengruppe. So hilft also Web Analytics dem Verantwortlichen der Mail-Kampagne bei der Zielgruppendefinition und der direkten Ansprache. Eine Vermeidung von Streuverlusten ist hierbei garantiert.
Das Remailing wurde bei dem Kindermode-Anbieter in Newsletter-Abonnenten und Bestandskunden segmentiert, die zwar jeweils die Produktseite aufgerufen, letztlich jedoch nichts bestellt hatten. Die angeschriebenen Abonnenten erhielten dabei je nach Bestellwert spezielle Rabatte. Bei einer Opening-Rate von 52,9 Prozent konnte eine Konversionsrate von 0,8 Prozent erzielt werden. Die Anzahl an Bestellungen erhöhte sich um 18 Prozent, es wurden 30 Prozent mehr Produkte gekauft und auch der Durchschnittsbestellwert stieg signifikant von 20,74 auf 32,39 Euro. Dies entspricht einem Plus von 56 Prozent.
Die Bestandskunden wurden lediglich auf Produktneuheiten (Highlights) hingewiesen. Allerdings stieg auch hier die Opening Rate signifikant auf 45, 1 Prozent und die Konversionsrate auf 0,3 Prozent an. Zudem wurden rund zehn Prozent mehr Bestellungen ausgeführt, im Durchschnitt mit 22prozentig höherem Wert. Durch gezielte Ansprache lassen sich somit auch Kunden ohne das Anbieten von Gutscheinen zum Kauf animieren.
Die Kombination von Web Analytics und eMail-Kampagnen ist aber nicht nur im Endkundengeschäft viel versprechend, auch im B2B-Umfeld lassen sich auf diesem Wege positive Ergebnisse erreichen: So erzielte etwa die anfängliche Newsletter-Kampagne des niederländischen Anbieters für Zuchtprodukte CRV eine Konversionsrate von 0,61 Prozent; beim Remailing konnte diese auf 10,71 Prozent gesteigert werden, so dass sich eine gesamte Konversionsrate von 0,72 Prozent ergab. Dies mag in Zahlen eher gering klingen, entspricht aber einer Steigerung von 15 Prozent.
eMail Marketing mit Web Analye verbinden
Erfolg der Kombination
Der Vorteil von integrierten Kampagnen liegt auch darin, dass viele der Elemente, wie E-Mail-Vorlagen, mehrmals verwendet werden können. Dies bedeutet, dass sich die anfänglich entstehenden Arbeits- und Planungskosten schnell amortisieren. Bei integrierten Kampagnen, die sich beispielsweise auf abgebrochene Einkaufswagenvorgänge und auf Clickstreams beziehen, treten in jedem Mailing im Wesentlichen dieselben Anforderungen an Datenintegration und Inhalt auf. Somit ist der manuelle Aufwand sehr gering und es nicht mehr notwendig, jede Woche neue Mailings einzurichten, wie es bei Aktionen ohne Zielgruppenausrichtung der Fall ist.
Durch die Auswertung der Funnel-Daten kann man aber auch Kunden je nach ihrem "Ausstiegspunkt" gezielt angehen. Dabei erscheinen diejenigen Empfänger am viel versprechendsten, die den Bestellprozess im letzten Moment abgebrochen haben, also Produkte in den Warenkorb gelegt, aber den Prozess nicht abgeschlossen haben. Diese kann man gezielt mit Gutscheinen locken. Empfänger, die immerhin auf die Produktseite gekommen sind, sollten anders angesprochen werden als jene, die lediglich die Mail geöffnet haben. Überdies lassen sich durch die hier gewonnenen Daten auch Rückschlüsse auf die Gestaltung der Homepage und die entsprechenden Prozesse ziehen, um die Seite zu optimieren - der klassische Ansatz von Web Analytics kommt hier zum Tragen.
Für den nachhaltigen Erfolg von eMail-Kampagnen führt über kurz oder lang kein Weg an der Integration von Webanalyse und eMail-Marketing vorbei. Anbieter beider Seiten arbeiten verstärkt zusammen und übernehmen die technische Abwicklung. Die strategische Richtung bestimmt dabei selbstverständlich nach wie vor der Marketingverantwortliche des Unternehmens.
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Autor Ralf Haberich ist General Manager der Nedstat GmbH, Vorab-Veröffentlichung am 08.04.2010 auf ibusiness.de
Endlich sind wir mit der 16. Ausgabe von Mole 2 online. Dieses mal gab es eine kleine Premiere, wir hatten den ersten Gast in der Sendung. Wir warn zu Besuch bei Etracker in Hamburg Winterhude und haben dort Christian Bennefeld interviewed. Wer Christian kennt, der weiss, dass er auch gerne mal polarisiert. Alleine deshalb lohnt [...]
Interne Positionierung der Web Analyse in Unternehmen
vom 05.04.20100 Abrufe
Nun gibt es diesen Blog seit über drei Jahren und innerhalb dieser Zeit haben die meisten Unternehmen ein Web Analyse Tool implementiert - so soll es sein!
Und was wird nun damit gemacht?
In der Regel werden nach wie vor Reports erstellt, Excel Tabellen hin und her geschickt. Aktionsorientierte Web Analyse findet in den seltensten Fällen statt.
Woran liegt das?
Man kann es sich einfach machen und den Toolanbietern die Schuld geben. Dies wäre zu einfach und ist definitiv nicht der Fall [ich muss das Wort "definitiv" zurücknehmen, sicher gibt es Tools mit denen man einfach nicht arbeiten mag und daher einem nichts anderes übrig bleibt als stumpf Reports zu erstellen, statt Web Analyse zu betreiben, aber darum soll es in diesem Post nicht gehen].
Die Schuld ist vielmehr bei den Unternehmen zu suchen. Dies beginnt mit der Frage: Wer ist für die Web Analyse verantwortlich? Gibt es überhaupt Verantwortliche?
Diese Fragestellungen scheinen auf den ersten Blick banal und man mag denken, dass das doch alles geklärt ist. Aber denken Sie mal ernsthaft darüber nach - ist es das wirklich?
Wer hat den Web Analyse Hut auf?
Die IT-Abteilung?
Schade, dann haben Sie leider verloren und sie sollten schleunigst versuchen diese
Verantwortlichkeit zu ändern. Die IT-Abteilung wird absolut benötigt - für die Implementierung und mögliche spätere Anpassungen. Mehr nicht. ITler sind (in der Regel) keine Web Analysten und sollten es auch nicht sein
[Ich habe überhaupt nichts gegen IT-Mitarbeiter falls dieser Eindruck entstehen sollte. Im Gegenteil, es sind großartige Menschen die des öfteren herausragende Fähigkeiten haben - das heißt aber nicht, dass sie auch herausragende Marketingkenntnisse haben und diese sollten für die Web Analyse vorhanden sein].
Die Controlling-Abteilung?
Controller sind ein sehr zahlengetriebenes Volk und daher würde die Positionierung eines Web Analysten hier sicherlich sinnvoll erscheinen. Zudem ist die Controlling-Abteilung in Unternehmen oftmals hierarchisch recht hoch positioniert und als Stabsstelle angesiedelt. Also eigentlich die Positionierung die auch die Web Analyse bekommen sollte.
Auf der anderen Seite sind Controller so zahlenfixiert, dass sie dazu neigen können, massenhaft Reports zu generieren ohne konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten. Es findet also eher eine retrospektive Betrachtung statt, auch Vorschauen, aber keine Aktionen.
Eine Ansiedlung der Web Analyse hier ist jedoch keine schlechte Alternative.
Die Marketing-Abteilung?
Eigentlich gehört die Web Analyse hierhin. Hier können Änderungen an Kampagnen und Website basierend auf den Web Analyse Daten am direktesten umgesetzt und gesteuert werden. Ein Web Analyse Tool ist eher ein Marketing- als ein IT-Tool. Es geht darum Dinge zu verändern, zu testen, zu verbessern, zu optimieren. Hier sitzen die Menschen die dies jeden Tag operativ machen.
Idealerweise ist das Web Analyse Tool so einfach zu bedienen, dass man keinerlei, oder kaum IT-Kenntnisse benötigt oder zumindest mit rudimentären Kenntnissen klar kommt.
Andere Abteilungen?
Natürlich könnte ein Web Analyst auch in der Sales- oder PR- oder Sonstwas-Abteilung sitzen. Diese besetzen aber in der Regel ein dermaßen kleine Nische mit einem extremen Fokus (Sales: Umsatz Umsatz Umsatz, PR: Presse Presse Presse) und wenig Web Analytischen Fähigkeiten, dass die Web Analyse in diesen Abteilungen eher schlecht positioniert ist.
Angenommen die Web Analyse ist also wie gewünscht in der Marketing-Abteilung positioniert.
Was ist nun das Wichtigste?
Ein guter Chef!
Der Web Analyst benötigt Support - und zwar von oben. Management Support ist zwingend erforderlich und ohne funktioniert es nicht. Das Management oder der Abeilungsleiter muss den Web Analysten proaktiv fördern und ihn (oder sie) supporten - auch gegen innerbetriebliche Widerstände - dass Dinge umgesetzt werden.
Ein Web Analyst ohne Unterstützung hat es schwer und sollte sich überlegen, ob es wirklich das richtige Unternehmen ist.
Wenn Ihr Chef Ihnen nicht zuhört oder die nötige Unterstützung vermissen lässt, so tun Sie alles dafür genügend Aufmerksamkeit zu bekommen. Tun Sie alles - (fast) egal was! Es wird sich lohnen - für Sie!
Abhängig von der Unternehmensgröße gibt es weitere organisatorische Möglichkeiten der Positioniert von Web Analyse. Zentral, dezentral oder ein hybrides Modell beider Varianten.
Die Zentrale Positionierung bedeutet, dass eine eigene Abteilung (oder ein Mitarbeiter), losgelöst von anderen Abteilungen die Web Analyse für das gesamte Unternehmen betreibt.
Dies kann Vor- und Nachteile haben.
Vorteil ist, dass es ein dezidiertes Team gibt und, da es eine eigene Abteilung gibt, diesem Team offensichtlich ein gewisser Stellenwert zugeordnet wurde. Eine wichtige Lektion wurde also erkannt und umgesetzt.
Der Nachteil ist allerdings gravierend - dieses Team ist oftmals sehr weit weg vom operativen Geschäft. Diejenigen die die eigentliche operative Arbeit machen (Kampagnen platzieren, Website gestalten, etc.) haben eine zu große Diskrepanz zu der Web Analyse Einheit (und umgekehrt). Dies kann dazu führen, dass stark getrennt voneinander gearbeitet wird und die Web Analyse Abteilung lediglich als Datenlieferant und Reportersteller "missbraucht" wird.
Nicht sinnvoll und nicht zielführend.
Eine Alternative wäre eine dezentrale Struktur - jede Abteilung, jede Unternehmenseinheit beschäftigt eigene Web Analysten.
Auch hier gibt es Vor- und Nachteile (wie so oft im Leben).
Vorteil ist die Nähe zum operativen Geschäft. Handlungsempfehlungen, Ideen und Aktionen können direkt und schnell umgesetzt werden, da der Web Analyst direkt an der Quelle sitzt.
Super - so soll es sein! Schnelligkeit zahlt sich aus.
Ein gravierender Nachteil allerdings ist, dass all diese solo-Web Analysten innerhalb ihrer Bereiche auf sich gestellt sind, und Arbeiten mitunter doppelt (oder dreifach oder vierfach oder...) gemacht werden. Auch werden Erkenntnisse oftmals nicht geteilt (Abteilungsdenken).
Es kann hierdurch also zu Informationsverlust kommen, der im Endeffekt dem Unternehmen nicht nützlich ist.
Die Lösung ist also ein hybrides Modell - das beste aus beiden Welten.
Eine zentrale Einheit, die die Oberhand hat über die eingesetzten Tools, übergreifende Analysen fährt, Reports erstellt und KPIs überwacht. Die operativen Einheiten in den jeweiligen Abteilungen und/oder Unternehmensbereichen führen die operative Web Analyse durch. Hier werden konkrete Änderungen durchgeführt, Ideen entwickelt und umgesetzt. Die zentrale Einheit fungiert sozusagen als Backup und Instanz um Dinge auch intern "durchzuboxen".
Die Kommunikation zwischen der zentralen und der operativen Einheit muss eng sein - regelmäßiger Austausch ist absolut wichtig und notwendig. Sonst kann das ganze nicht funktionieren.
Jedoch ist die Chance, dass Web Analyse ein wirklicher Erfolg wird mit diesem Modell am größten. Wie aber so oft, hängt der Erfolg von den Menschen ab. Es müssen passionierte Web Analysten sein die den Ergeiz haben Dinge voran zu treiben.
Dies ist wichtiger als das eingesetzt Tool.
So, und nun Sie!
Wo und wie ist die Web Analyse bei Ihnen positioniert? Wo sollte sie positioniert sein? Wo macht es am meisten Sinn? Welche Probleme gibt es bei der derzeitigen Positionierung? Verfügen Sie über Management Support oder sind Sie Einzelkämpfer? Was würden Sie verändern? Wie sehen Sie meine Positionierungsvorschläge?
Schreiben Sie einen Kommentar und diskutieren Sie mit! Vielen Dank.
SMX 2010 & eMetrics 2010 Recap – lieber spät als nie
vom 05.04.20100 Abrufe
Am 22. bis 24. März 2010 war München Mittelpunkt der Szene. Die komplette SEO/SEM und Web Analytics Szene hat sich dort im Westin Grand im Arabellapark getroffen, um über die neuesten Entwicklungen zu diskutieren, debattieren und fachsimpeln. Das Event ist zwar schon ein paar Wochen her, dennoch möchte ich die Gelegenheit nicht komplett verpassen um [...]
Laola1.tv und Nedstat auf der Welle des Erfolgs
vom 01.04.20100 Abrufe
LAOLA1.tv, das internationale Online Sport-TV verzeichnet Zugriffsrekorde - seit dem Website Relaunch im August 2009 legten die Page Impressions um 60 Prozent zu, die Anzahl Visits um 79 Prozent
Bei den Unique Clients konnte sogar eine Steigerung von 95 Prozent gemessen werden. Dieser Erfolg basiert auf neuem, exklusivem Video Content in Kombination mit einer tiefgehenden Nutzer-Analyse mit Hilfe von Nedstats Web Analytics Lösung Sitestat und der Online Video Applikation Stream Sense™.
LAOLA1.tv versorgt Sportfans und Content-Partner 365 Tage im Jahr mit Bewegtbildern aus der Welt des Sports. Hier stehen tagesaktuell zahlreiche Online-Videos zu Sportereignissen und Zusammenfassungen von Spielen zur Verfügung. Darüber hinaus können sich Besucher auch sportliche Top-Events, wie etwa Matches der spanischen Primera División oder der Volleyball Champions League live per Stream anschauen.
"Gleichzeitig mit der Erweiterung unseres Content-Angebots haben wir auch unseren Analysebereich ausgebaut. Wir freuen uns, dass wir mit Nedstat einen zuverlässigen Partner für die Auswertung des Nutzungsverhalten im LAOLA1-Netzwerk gefunden haben", erklärt Rainer Geier, Geschäftsführer der LAOLA1 Multimedia GmbH. "Die detaillierte Nutzeranalyse hilft uns bei der Optimierung der Angebote für unsere User und Werbekunden. Mit dem Einsatz von Stream Sense™ werden wir unsere Zusammenarbeit weiter ausbauen, um einen kompletten Einblick in die Effektivität unseres Video Contents zu erhalten."
"Online Videos sind auf dem Weg vom Trend zum Standard. Deshalb brauchen Online Verantwortliche präzise Informationen darüber, wie sich die Nutzer im Detail damit beschäftigen", sagt Ralf Haberich, General Manager von Nedstat. "Unsere mehrfach ausgezeichnete Applikation Stream Sense™ bietet einen tiefen Einblick in das Verhalten der Besucher etwa bei Online-Video-Werbung. Werbetreibende können so die ideale Länge eines Clips und die profitabelste Platzierung einer Botschaft innerhalb eines Programms festlegen – ob ‚on demand’, bei progressivem Download oder bei Live-Versionen."
Zwei Drittel mehr Besucher in fünf Monaten
Nach der erfolgreichen Umsetzung der Analyse-Ergebnisse auf dem Video-Portal werden das LAOLA Team und die Nedstat Consultants kontinuierlich und intensiv zuammenarbeiten, um User Experience und Formate für Werbepartner weiter zu optimieren.
Über LAOLA1
LAOLA1.tv das internationale Sport TV, versorgt Sportfans und Content-Partner 365 Tage im Jahr mit Bewegtbildern aus der Welt des Sports. LAOLA1.tv setzt somit erfolgreich auf die stark steigende Konvergenz von TV, Internet und Mobilfunk und bietet zahlreiche exklusiv produzierte Online-Videos sowie Video-LIVE-Streams in bester Qualität von sportlichen Spitzen-Events (z.B. Fußball Champions League und Europa League, Primera División, CEV Indesit Volleyball Champions League, Handball Champions League, Beachvolleyball, Deutsche Bundesliga, Österr. Bundesliga etc.).
LAOLA1.tv ist gemeinsam mit LAOLA1.at, Österreichs größtem Sportportal, der Videoproduktionsfirma unas media productions gmbh und der Rechteagentur the sportsman media group GmbH in der „the sportsman media holding“ eingegliedert.
Webtrekk engagiert Ideal Observer-Chef Frank Reese
vom 01.04.20100 Abrufe
Webanalyse-Experte verstärkt Vertrieb und strategische Kundenberatung.
Die Berliner Webtrekk GmbH (www.webtrekk.com), ein führender deutscher Anbieter für High-Quality-Webanalyse, gewinnt Frank Reese für ihr Team. Der ausgewiesene Webanalyse-Experte verstärkt ab sofort als Senior Key Account Manager den Vertrieb der Webcontrolling-Suite Webtrekk Q3 und wird seine Expertise in die strategische Kundenberatung einbringen. Darüber hinaus wird Reese Webtrekk als anerkannter Branchenkenner auf Konferenzen ... [mehr]
Frank Reese nun im Key Account Management von Webtrekk
vom 31.03.20100 Abrufe
Webtrekk engagiert Ideal Observer-Inhaber Frank Reese
Webtrekk, ein führender deutscher Anbieter für High-Quality-Webanalyse, gewinnt Frank Reese für ihr Team. Der ausgewiesene Webanalyse-Experte verstärkt ab sofort als Senior Key Account Manager den Vertrieb der Webcontrolling-Suite Webtrekk Q3 und wird seine Expertise in die strategische Kundenberatung einbringen. Darüber hinaus wird Reese Webtrekk als anerkannter Branchenkenner auf Konferenzen und Seminaren vertreten. Im Zuge seines Eintritts bei Webtrekk verkauft Reese seinen erfolgreichen "Einkaufsführer Web Analytics" an die AddSugar GmbH Consulting.
Webanalyse-Experte verstärkt Vertrieb und strategische Kundenberatung
Reese zählt aktuell zu den profiliertesten Webanalyse-Experten in Deutschland. Der diplomierte Psychologe ist Gründer und Inhaber der angesehenen und anbieterunabhängigen Unternehmensberatung Ideal Observer sowie langjähriger Herausgeber der branchenweit anerkannten Ideal Observer Studien zu Webanalyse-Systemen in Deutschland.
Reese gibt außerdem seit 2005 unter www.web-analytics-tools.com den "Einkaufsführer Web Analytics" heraus, die aktuell umfangreichste Vergleichsstudie zur Vollständigkeit von Webanalyse-Systemen. Der "Einkaufsführer" wird nun parallel zu seinem Eintritt bei Webtrekk an den neuen Herausgeber AddSugar GmbH Consulting, ein Beratungsunternehmen im Bereich Weboptimierung, veräußert.
Reese ist zudem Autor zahlreicher Fachartikel sowie zweier Bücher zum Thema Web Analytics und Website-Optimierung sowie gefragter Referent auf fachspezifischen Branchenveranstaltungen.
"Frank Reese ist zurzeit einer der renommiertesten Webanalyse-Experten in Deutschland und hat aufgrund seiner langjährigen Arbeit als Unternehmensberater und Herausgeber der Ideal Observer Studien einen umfassenden Überblick über alle am Markt existierenden Analysesysteme. Wir sind sehr stolz, dass wir mit ihm einen echten Kenner der Branche für uns gewinnen konnten", sagt Christian Sauer, Geschäftsführer der Webtrekk GmbH.
Jim Sternes Keynote Translating Web Intelligence into Business Value gab den ersten Denkanstoß für die zwei Tage. In gewohnt souveräner und unterhaltsamer Manier führte Jim an ein anspruchsvolles Thema: das Web Analytics Maturity Model (WAMM) von Stéphane Hamel – mehr dazu immeria.net
Am ersten Tag kam auch die (zumindestens von mir) mit Spannung erwartete Keynote von Peter Schaar, also dem Bundesbeauftragter für den Datenschutz ... [mehr]
Twitter Weekly Updates for 2010-03-28
vom 28.03.20100 Abrufe
I'm at MarcAnn's (Invalidenstr 112, Chausseestr, Berlin). http://4sq.com/b4Ta73 #
Can Augmented Reality be a commercial success for e-commerce? http://bit.ly/cM9k5N (via @Econsultancy) #
Lobby Bar!! Wazzup! #emetrics #
Weiterentwicklung vieler #wa tools geht am Kerngeschäft vorbei... Wohl wahr #emetrics #
Der behaupteten Mittelmäßigkeit der Analytics Tools wird vom Panel jedenfalls nicht widersprochen #emetrics #
panel confused ...
Web Analyse und Dashboards
vom 28.03.20100 Abrufe
Endlich ist es mal wieder an der Zeit einen neuen Blog Post zu verfassen. Leider hat es etwas länger gedauert wofür es auch einen Grund gibt. Welche? Das werde ich in Kürze verraten...
Web Analytics Inside ist diesen Monat drei Jahre alt geworden - im März 2007 habe ich hier den ersten Post veröffentlicht und seitdem ist eine Menge passiert.
Die Web Analyse Branche hat sich enorm weiterentwickelt - es gab Mergers, neue Features, ich habe mein erstes Buch geschrieben, es gibt einen deutschsprachigen Web Analytics Podcast, Trakken wurde gegründet und Web Analytics Inside besteht aktuell aus 116 Blog Posts! Es geht weiter - mit dem klaren Ziel die Post-Frequenz wieder deutlich zu erhöhen! In einem der nächsten Posts werde ich dann meine Blog-Geburtstagswünsche an die Web Analyse Tools und Branche formulieren ;-)
Und natürlich haben in dieser Zeit viele Unternehmen Web Analyse Tools eingeführt.
Gut so!
Die Einführung eines Web Analyse Tools ist der erste - sehr wichtige - Schritt. Dennoch ist es oftmals so, dass insbesondere größere Unternehmen der Ansicht sind, dass es mit der Implementierung eines Tools getan ist. Dem ist absolut nicht so!
Die eigentliche Arbeit der Web Analyse fängt erst dann an, wenn das Tool eingeführt worden ist!
Und auch erst dann fängt es an Spaß zu machen und einen Mehrwert zu generieren.
Vielerorts werden Reports immer noch mit Excel Tabellen erstellt und verschickt.
Das ist grundsätzlich nicht verwerflich - allerdings neigen viele Unternehmen dazu alle verfügbaren Zahlen in umfangreichen Excel-Tabellen zusammenzufügen, vielleicht noch viele Charts hinzuzufügen und zudem noch mit vielen Tabs zu arbeiten. Gerne werden diese Zahlen-Monster dann noch an einen möglichst großen Verteiler verschickt.
Die Konsequenz daraus ist, dass sich im Endeffekt kein Mensch die Zahlen genau ansieht. Oder noch viel schlimmer - keinerlei Aktionen und Ableitungen daraus getroffen werden können. Es sind oftmals lediglich Zahlenwüsten die vielleicht den Zweck eines Reportings erfüllen, aber keinen wirklichen Mehrwert bringen die das Business nach vorne bringen.
Wie sollten also Reports oder besser Dashboards aussehen?
Mittlerweile bietet fast jedes Web Analyse Tool eine individualisierbare Dashboard-Funktion. Hier kann man sich bestimmte Berichte meist per Drag&Drop zusammenstellen. Ein erster guter Schritt.
Doch haben alle Web Analyse Tools den Nachteil, dass sie die Zahlen nicht interpretieren und auch keine Handlungsempfehlungen abgeben können (Google Analytics Intelligenz ist ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung, aber auch nicht wirklich die finale Lösung).
Es bleibt einem also nur wenig übrig als sich selber ein Dashboard zu bauen. Doch worauf ist dabei zu achten?
Weniger ist mehr!
Voraussetzung hierfür ist die Definition von KPIs. Diese Key Performance Indikatoren bilden das Business in wenigen - man sagt es sollten nicht mehr als acht - Kennziffern ab. Dabei sind diese so handlungs- und aktionsorientiert wie möglich.
Fokussieren auf das Wesentliche!
Visits oder Pageviews sind hierbei keine geeigneten KPIs - auch wenn sie oftmals als wichtige Kennziffer gesehen werden. Stellen Sie nur wirklich relevante Daten dar die einen Mehrwert generieren! Beachten Sie dazu auch die weiter unten aufgeführten Empfehlungen.
Erklärende Sätze statt vieler Zahlen!
Eine reine Darstellung vieler Zahlen bringt einen nicht wirklich weiter. Basierend auf den KPIs sollten die Daten schon vorab analysiert und interpretiert werden - dies ist die Aufgebe des Web Analysten!
Dieser hat auch dafür zu sorgen, dass die Zahlen in Sätze verpackt verständlich dargestellt werden. Jeder liest lieber einen kurzen prägnanten Satz, als sich in Zahlen einzuarbeiten.
Abgeleitete Handlungsempfehlungen!
Ein Geschäftsführer hat nicht die Zeit sich in viele Daten einzuarbeiten und vor allem nicht diese auch zu interpretieren.
Was meinen Sie wie Sie in begeistern können, wenn Sie im ein DIN A4 großes Dashboard zusenden auf dem er direkt sieht wie der Stand der Dinge ist? Vorab bereits analysiert und mit konkreten Handlungsempfehlungen?
Einfache Sprache!
Nicht jeder ist ein Internetexperte und kennt sich mit den Begrifflichkeiten aus. Daher sollte immer darauf geachtet werden, dass die in dem Dashboard verwendete Sprache einfach ist.
Wenn man länger als fünf Minuten benötigt um das Dashboard zu lesen und zu verstehen ist es kein gutes Dashboard!
Individualisierung!
Jede Abteilung, und auch innerhalb dieser Abteilungen sind die Bedürfnisse und Anforderungen unterschiedlich. Daher sollte es auch nicht nur ein Dashboard geben, sondern individuell zugeschnittene Dashboards für die verschiedenen Empfänger. Ein Abteilungsleiter der Marketing-Abteilung benötigt andere Daten und Erkenntnisse als der Geschäftsführer!
Relevante Charts!
Platzieren Sie keine Grafiken oder Charts in einem Dashboard nur weil sie verfügbar sind. Nur wirklich relevante Charts die eine klare Aussage haben und eine konkrete Aktion zur Ableitung haben sollten es aufs Dashboard schaffen.
Zusammengefasst hier sieben Leitsätze die ein Dashboard verfolgen sollte:
Weniger ist mehr
Fokussierung auf das Wesentliche
Erklärende Sätze statt vieler Zahlen
Abgeleitete Handlungsempfehlungen
Einfache Sprache
Individualisierung
Relevante Charts
Es ist schwierig eine Musterlösung für ein Dashboard zu geben, da es je nach Business, und je nach Empfänger individuell ist.
Es gibt viele Beispiele schlechter Dashboard und Reports. Innerhalb dieses Posts sehen Sie eine Auswahl nicht wirklich sinnvoller Dashboards.
Machen Sie es besser!
Letztendlich reicht es aus, wenn ein Dashboard aus vier Teilen besteht:
Aktueller Status Quo und Trend
Daraus abgeleiteter Optimierungsvorschlag und Formulierung einer Hypothese
Kontrolle und Zielerreichung der vorherigen Handlungsempfehlungen
Priorisierung der Aktionen
Nun gibt es natürlich ein Problem:
Die bisherigen Empfänger sind es nicht gewohnt ein derart schlankes Dashbaord zu erhalten. Sie sind daran gewöhnt Zahlenkolonnen zu geliefert zu bekommen. Hinter diesen kann man sich besser verstecken, da sie deutlich weniger aussagekräftig sind.
Durch dieses neue Dashboard werden die Empfänger verwirrt sein, möglicherweise die alten umfangreichen Reports zurückhaben wollen.
Doch bleiben Sie hart.
Überzeugen Sie die Empfänger mit Inhalten statt mit Masse. Überzeugen Sie dadurch, dass Sie wirklich konkrete Handlungsempfehlungen geben die einen Mehrwert bieten - idealerweise einen monetären.
Kommunizieren Sie mit den Empfängern und schildern Sie, weshalb die Reports nun anders aussehen. Wenn Sie die hier erwähnten Schritte beachten und wirkliche Aktionen vorschlagen die einen Mehrwert bieten werden Sie schnell sehen, dass kein Mensch die anderen umfangreichen Reports mehr benötigt.
Damit dies geschieht beachten Sie auch die folgenden fünf Dinge:
Versuchen Sie einen monetären Bezug herzustellen - Chefs stehen auf Geld
Bringen Sie Zahlen in Kontext - für sich gestellte absolute Zahlen haben keine Aussagekraft
Bringen Sie Ideen ein - Ihre Chance sich unsterblich zu machen
Seien Sie kreativ - auch verrückte Ideen können gut sein
Machen Sie Fehler - diese bringen Sie weiter
Nun liegt es an Ihnen. Es ist die Aufgabe des Web Analysten vernünftige Dashboards zu erstellen und dafür zu sorgen, dass diese einen relevanten Mehrwert bieten. Sorgen Sie auch dafür nachzuhalten, welche Änderungsvorschläge umgesetzt wurden. Geschieht dies nicht müssen Sie mehr Druck aufbauen oder das Potential der vorgeschlagenen Änderungen noch deutlicher herausarbeiten!
Es hat nie jemand gesagt, dass die Arbeit eines Web Analysten einfach ist ;-)
Und nun schon wieder eine Aufgabe für Sie: Schreiben Sie ein Kommentar! Nutzen Sie eigene Dashboards? Oder die Dashboard-Funktionalität des Web Analyse Tools? Wie sehen Ihre Dashboards aus? Oder verschicken Sie Zahlenfriedhöfe? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit den anderen Lesern!
Formularabbrüche und Ausstiegsfelder messen - auch mit Google Analytics
vom 21.03.20100 Abrufe
Twitter Weekly Updates for 2010-03-21
vom 21.03.20100 Abrufe
Multichannel Marketing - 2 years later: Digital is at a crossroads now (part 1/3) http://bit.ly/9cQFg3 #
Listen and Learn: New Media, New Metrics http://bit.ly/aJq1m4 #
Powered by Twitter Tools
Google Analytics Opt-Out angekündigt
vom 19.03.20100 Abrufe
Im offiziellen Google Analytics Blog hat Google eine Opt-Out Funktionalität für Analytics angekündigt. So ganz schlau wird man daraus noch nicht, die Rede ist von
a global browser-based opt-out plug-in to allow users to opt out of being tracked by Google Analytics
also einer browserbasierten Opt-Out Möglichkeit. Ich würde mal auf eine Scriptlösung tippen, bei der ein Cookie gesetzt wird, auf dass die ga.js ... [mehr]
Browserbasiertes Opt-Out für Google Analytics kommt
vom 18.03.20100 Abrufe
In einem Post im Conversion Room-Blog ist zu lesen, dass Google an einer Opt-Out Lösung für Google Analytics arbeitet. Diese soll auf einem globalen browserbasierten Plug-In basieren. Schön schön, dass Google nun auch bald eine Lösung dafür anbietet. Allerdings frage ich mich noch was mit dem browserbasierten Plug-In gemeint ist? Damit meinen die doch nicht, [...]
Hear me speak at SMX & eMetrics Munich 2010
vom 18.03.20100 Abrufe
In wenigen Tagen (23.03.2010 bis 24.03.2010) steht die SMX München 2010 an (http://smxmuenchen.de), eine der größten und wichtigsten Kongresse zum Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenmarketing (SEM). Nachdem ich bereits letztes Jahr auf der Parallelveranstaltung eMetrics referieren durfte, so darf ich dieses Jahr einen Beitrag im Sessionprogramm der SMX leisten. Zusammen mit Andre Morys (Web Arts [...]
SEOcampixx 2010 Recap
vom 16.03.20100 Abrufe
So, nachdem ich (Stephie) mich hier im Blog bisher eher im Hintergrund betätigt habe, möchte ich mich jetzt doch mit einem kurzen Rückblick – oder wie es neudeutsch so schön heißt – einem Recap zur SEOcampixx am Wochenende zu Wort melden. Ich weiß, zwei Tage danach, damit bekomme ich vermutlich den Nachzügler-Preis. Aber egal, wat [...]
eMetrics München 2010 – Vorschau, Vortrag und Usergroup
vom 15.03.20100 Abrufe
Am 23./24. März steht wieder die diesjährige eMetrics Marketing Optimization Summit in München an.
Dieses Jahr steht ein aus meiner Sicht besonders spannender Vortrag vom Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar zu Web Analyse und Datenschutz an. Das Thema hebt Deutschland ja etwas von anderen Ländern ab und schafft bei uns im Bereich Web Analytics einen bestimmten Fokus. Die [...]
Web Analytics Association in Deutschland mit neuem Vorsitzenden
vom 15.03.20100 Abrufe
Nach der regulären Amtszeit von 12 Monaten endet meine intensive Initiative als Vorsitzender der WAA Deutschland
Matthias Bettag, Web Analytics Anwender (und endlich mal nicht Anbieter oder Agentur) und im echten Leben Content Management Experte bei Bayer Schering Pharma übernimmt das Amt des Chair of Germany. Er wurde durch die WAA als Vertreter gewählt und kann auf gute Unterstützung hoffen.
Ein breit aufgestelltes Team von Co-Chairs wird das Thema Web Analytics ebenfalls vorantreiben (in alphabetischer Reihenfolge):
- Ralf Haberich, gesamtverantwortlich bei Nedstat Deutschland
- Moritz Habermann, demnächst bei Google
- Christian Sauer, Gründer und CEO von Webtrekk
- Oliver Schiffers, Analyst bei Sapient
- Thomas Schmidt, Web Analytics Experte bei SwissLife
- Kathrin Schwan, WA-Expertin bei Valiton
Eine bunte und kompetente Runde, die sich fast vollzählig bereits nächste Woche beim eMetrics Summit trifft. Interessenten können (über XING) direkt mit Matthias Bettag Kontakt aufnehmen.
Matthias, herzlichen Glückwunsch zur Wahl! Ich freue mich ebenfalls über die (Wieder-)Wahl als Co-Chair und hoffe auf reges Interesse bei weiteren WAALAs, interaktiven Treffen, Vorträgen und Diskussionen zu Web Analytics in Deutschland.
Kleiner Nachtrag zu meinem Post zur Conversion Konferenz in Hamburg am 27. / 28. Oktober 2010. Wer bei der Anmeldung den Rabattcode BLOGZW010 angibt, der erhält 15% Rabatt auf den Konferenzpreis. Also schnell anmelden, dabeisein und alles zum Thema Conversion Rate Optimierung lernen.
Conversion Konferenz 2010 in Hamburg – save the date
vom 11.03.20100 Abrufe
Jaaa, da habe ich nicht schlecht gestaunt als ich von dieser Veranstaltung gehört habe. Die Conversion Conference, bekannt durch die gleichnamige Veranstaltung in den USA im Mai 2010, kommt im Oktober 2010 (27. / 28. Oktober 2010) nach Deutschland und zwar nach Hamburg !
Ein Highlight wird mit Sicherheit die Keynote von Tim Ash sein, einem [...]
Jobangebot Web Analyst bei meinestadt.de
vom 10.03.20100 Abrufe
Das Web Analyse Team von allesklar / meinestadt.de sucht Verstärkung und ich damit einen neuen Kollegen:
Die allesklar.com AG ist eines der führenden deutschen Internet-Medienunternehmen. Das Unternehmen – an dem auch die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck beteiligt ist – betreibt und vermarktet mehrere reichweitenstarke Portale, die schon seit vielen Jahren zu den Top-Internetangeboten in Deutschland gehören. [...]
Twitter Weekly Updates for 2010-03-07
vom 07.03.20100 Abrufe
Sentiment Analysis Symposium launches, event for discovering business value in opinions and attitudes in social media http://bit.ly/au2OE0 #
Brandtology Social Media Monitoring http://bit.ly/aCSUHK #
Ergebnisse Social Media Measurement Summit: Wie messen wir Reichweite in sozialen Netzwerken? http://bit.ly/cJbvuM #
Schöne Marktübersicht: Plattformen für Social-Media-Monitoring http://bit.ly/bQPNM5 (via @web20typ) #
Powered by Twitter Tools
Facebook und Omniture kooperieren
vom 05.03.20100 Abrufe
Facebook und Omniture haben eine Partnerschaft vereinbart, die das soziale Netzwerk als Marketingkanal weiter vorantreiben soll. Dazu können Werbekampagnen im sozialen Netzwerk über Omniture-Software gebucht werden. Neue Berichtsformen sollen die Erfolgsmessung vereinfachen.
Technische Basis ist die Facebook-Analysesoftware, die Omniture im vergangenen Jahr angekündigt hat. Im ersten Schritt können Werbetreibende direkt über das Omniture SearchCenter Plus Facebook-Kampagnen [...]
50 Millionen twitter Nachrichten pro Tag
vom 04.03.20100 Abrufe
Schöne Grafik zum Wachstum von twitter im blog von Kevin Weil
Folks were tweeting 5,000 times a day in 2007. By 2008, that number was 300,000, and by 2009 it had grown to 2.5 million per day. Tweets grew 1,400% last year to 35 million per day. Today, we are seeing 50 million tweets per [...]
Veranstaltungshinweis: eCommerce Breakfast am 20.04.2010
vom 01.03.20100 Abrufe
Am 20.04.2010 findet in Frankfurt das eCommerce-Breakfast statt, veranstaltet wird das ganze von der eCommerce-Lounge.
Veranstaltungshinweise:
Mit der branchenspezifischen Event-Reihe wird ab dem 20. April 2010 zu lockeren Gesprächen, spannenden Vorträgen und gegenseitigem Netzwerken eingeladen.
Geboten werden unter anderem Vorträge von André Morys (Web Arts AG), zum Thema “10 Dinge, die Sie über Conversion Optimierung wissen sollten”, sowie [...]