Wieso brechen die Kunden den Kauf ab?

Haben Sie Ihren Shop optimiert oder sind noch einige Baustellen offen?

Laut Bundesverband des Deutschen Versandhandels (BVH) macht der Verkauf über das Internet mittlerweile bereits 17 Prozent des gesamten Versandhandelumsatzes aus.
Haben Sie Ihre Site präpariert, damit Sie Ihren Anteil vom Kuchen abbekommen? Angenommen, 3% Ihrer Besucher werden zu Kunden - wäre es nicht schön, wenn Sie zusätzlich drei von tausend Besuchern zu Kunden machen könnten? Drei von tausend, das klingt bescheiden, bedeutet aber ein 10%iges Umsatzplus. 10% Umsatz mehr oder weniger - für viele Anbieter ist das der Unterschied zwischen Top oder Flop.

Das Hauptproblem

Laut aktueller Schätzungen werden rund 40% aller Transaktionen abgebrochen, 40% aller Einkaufswagen stehen also verlassen in den Weiten des Cyberspace. Hier steckt also noch ein gewaltiges Umsatzpotential. NetIQ, die Firma hinter WebTrends, nennt in einer aktuellen Studie folgende Gründe:
  • 35% halten Zusatzkosten, wie Porto und Verpackung für zu hoch oder stören sich an langen Lieferzeiten.
  • 30% sind genervt von überlangen Formularen.
  • 17% vermissen wichtige Produktinformationen.
  • 14% möchten dann doch lieber in einen "richtigen" Laden gehen.

Was läßt sich kurzfristig verbessern?

Wie gut schlägt sich Ihre Web-Site hier? Für den großen Wurf ist es jetzt zu spät, aber es gibt noch einige kleine Tricks mit denen Sie kurzfristig Ihre Performance um einige Zehntelprozent verbessern können.
  • Legen Sie einen Konversions-Trichter an. Auf welchen Pfaden bewegen sich Ihre Nutzer durch die Web-Site? Wo steigen die Nutzer aus? Wichtig: Die Abbrecherquote muß mit jedem Schritt sinken, denn jedes Fortschreiten im Kaufprozeß signalisiert ein stärkeres Nutzerinteresse.
  • Konzentrieren Sie sich auf einen, maximal zwei Bereiche Ihres Angebots und optimieren Sie diesen.
  • Finden Sie heraus, warum die Nutzer an einer bestimmten Stelle aussteigen. Für eine groß angelegte Nutzerbefragung ist jetzt keine Zeit. Analysieren Sie stattdessen die Daten und versuchen Sie anhand dieser Informationen herauszufinden, warum die Nutzer mit Ihren Seiten nicht zurechtkommen. Wenn Sie so nicht zu einer Lösung kommen: Suchen Sie sich einen Experten und diskutieren Sie Ihren Fall mit ihm.
  • Setzen Sie einen einfachen A/B Test auf Erforschen Sie, wie sich Änderungen einer bestehenden Seite auf den Umsatz auswirken. Da bei dieser Methode nur ein Teil Ihrer Besucher die neue Variante sieht, minimieren Sie so ihr Risiko, falls die neue Variante nicht hält was Sie sich von ihr versprechen. Mehr zum Thema A/B Tests finden Sie hier.
  • Setzen Sie erfolgreich getestete Änderungen zügig auf der gesamten Web-Site ein.

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