Anmeldeseiten optimieren

Woher nehmen und nicht stehlen? Marketing steht vor der Aufgabe immer neue Kunden anzusprechen und zu gewinnen. Kaufen Sie keine Adressen, sondern nutzen Sie Ihre Web-Site, um neue Kunden zu akquirieren.

Nutzer sind grundsätzlich bereit Basisinformationen wie die E-Mail-Adresse preiszugeben. Wenn Sie aber zuviel fragen, riskieren Sie den Abbruch durch den Nutzer. Ein Drittel aller Nutzer würde laut einer Studie von Jupiter Research eher den Online-Kauf abbrechen, als sich einer Zwangsregistrierung zu unterziehen. Wenn Sie eine Content-Site betreiben, mag eine Registrierung sinnvoll sein. Trotzdem: Eine Zwangsregistrierung ist auf jeden Fall ein Hemmschuh, wenn es darum geht, das volle Umsatzpotential Ihrer Site auszuschöpfen.
Hier einige Tricks für eine optimal gestaltete Registrierungsseite:

Werben Sie offensiv für die Registrierung und Newsletter-Abos

Personenbezogene Daten sind ein wertvoller wirtschaftlicher Aktivposten. Bieten Sie Ihren Nutzern deshalb auf jeder Seite die Möglichkeit sich zu registrieren, bzw. Ihren Newsletter zu abonnieren. Behandeln Sie die Registrierung wie ein Produkt oder einen Service, den Sie Ihren Nutzern anbieten. Insbesondere stark frequentierte Seiten Ihrer Präsenz sollten Sie auf jeden Fall mit einen prominenten Verweis auf die Registrierung versehen.
Durch einen einfachen Link am unteren Ende jeder Web-Seite konnte die US-amerikanische Baumarktkette Homedepot die Reichweite Ihrer Newsletter signifikant steigern.

Kurze Formulare sind Trumpf

Eine aktuelle Studie aus dem Jahr 2004 der Firma Jupiter Research zeigt: 42% der untersuchten Formulare hatte 21 oder mehr Felder. Marketing mag sich für solche Formularmonster begeistern; die Nutzer werden Misstrauisch und wenden sich mit Grausen. Gehen Sie davon aus: Die Nutzer werden nur die Felder ausfüllen, deren Sinn sie erkennen.
Gehen Sie deshalb behutsam vor. Fangen Sie mit Name und E-Mail-Adresse an und bauen Sie das Kundenprofil dann systematisch auf und aus.

Personenbezogene Daten richtig erheben

Ergänzen Sie den minimalistische Ansatz der Registrierungsseite um E-Mail-Kampagnen, Abstimmungen und Meinungsbefragungen. So vervollständigen Sie das Puzzle Stück für Stück.

Geben Sie den Feldern Standardnamen

Machen Sie sich die Funktion "AutoVervollständigen" des Internet Explorers zunutze, indem Sie sich an Microsofts Namenskonventionen halten. So stellen Sie sicher, dass der Internet Explorer beispielsweise einen vom Nutzer bereits eingetippten Namen direkt in das Feld "Name" einträgt. So machen Sie den Registrierungsprozeß für den Nutzer schneller und komfortabler.

Erklären Sie die Vorteile

Geben Sie den Nutzern einen Grund sich anzumelden, bzw. Ihren Newsletter zu abonnieren. Zeigen Sie in einigen klaren Sätzen die Vorteile einer Registrierung auf.

Stellen Sie eine Basisfrage zur Zielgruppensegmentierung

Wie segmentieren Sie Ihre Zielgruppe? Nach Alter, nach Geschlecht, nach Einkommen, nach bestimmten Interessen? Überlegen Sie sich, welches dieser Kriterien für Sie am wichtigsten ist und nehmen Sie diese Frage in die Registrierung auf. Damit haben Sie den ersten Schritt zur Qualifizierung Ihrer Nutzer getan.

Dokumentieren Sie die Nutzererlaubnis

Schon aus rechtlichen Gründen müssen Sie zweifelsfrei nachweisen, dass jeder einzelne Nutzer freiwillig mit Ihnen in Kontakt steht. Jeder Nutzer muss während der Anmeldung seinen Willen klar bekunden - beispielsweise durch das Markieren eines separaten Feldes. Nur dann können Sie Spam-Klagen wirkungsvoll begegnen.

Fragen Sie nach dem Alter

Wenn Ihr Angebot geeignet ist Kinder und Jugendliche anzuziehen, sollten Sie auf jeden Fall sicherstellen, dass Sie allen datenschutzrechtlichen Vorschriften genüge tun.

Probieren Sie einige dieser Tips aus und Sie werden sehen, wie sich die Registrierungen in die Höhe bewegen.

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